Webdesign-Firma für die Schulwebsite

2017 nutzen die meisten Schulen zumindest teilweise einen professionellen Webdesigner als Unterstützung für ihre Schulhomepage.
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Anfänge der Schulhomepage-Erstellung vor 20 Jahren

Als in den 1990er Jahren die ersten Schulhomepage im Internet veröffentlicht wurden, bestanden diese meist aus reinem HTML und Grafiken. Daher war es für jeden, der bereit war, sich in HTML ein wenig einzuarbeiten leicht möglich, das nötige Webdesign-Wissen anzueignen.

 

Schulhomepage-Gestaltung in Deutschland 2017

20 Jahre später sieht die Situation für Schulhomepages ganz anders aus:

Schulhomepages bestehen heute in der Regel aus mehr als 10-20 Einzelseiten, nicht selten haben große Schulen weit über 100 Artikel online. Daraus ergibt sich auch, dass so viele Inhalte zeitsparend nur mit Hilfe eines Content Management Systems (CMS) betrieben werden können.

Blick ins Backend des Content Management Systems Typo3.

Die Ansprüche an Schulwebsites sind enorm gestiegen. War es früher großartig überhaupt im Internet zu sein, muss das Niveau heute zumindest auf dem einer kleinen Firmenwebsite liegen und daher grafisch ansprechend gestaltet, informativ und einfach zu bedienen sein.

Viele Schulwebsites sind in der Zeit entstanden, als Webseiten noch kaum über Smartphones aufgerufen wurden. Dementsprechend sind die Seiten für die Anzeige und die Bedienung auf Desktop-Computern optimiert. 2017 aber finden die meisten Aufrufe von Internetseiten über Smartphones statt. Erst nach und nach werden die Schulhomepages für mobiles Webdesign angepasst.

Die ersten Schulhomepages wurden überwiegend von technikbegeisterten Lehrern erstellt, die mit viel Spaß an Webdesign als Pioniere die ersten Websites für Schulen erstellten. So übrigens auch der Betreiber von Schulhomepage.de ;-) Die wenigsten dieser Webdesigner hatten jedoch eine professionelle IT-Ausbildung. Zwar sammelt sich nach vielen Jahren viel Erfahrung und Wissen an, dennoch geht die technische Entwicklung im Internet so schnell voran, dass es für jemanden der dies nicht hauptberuflich macht, kaum machbar ist, Schritt zu halten.

Hinzu kommt, dass die verantwortlichen Lehrer die Homepageerstellung meist als Zusatzaufgabe neben einer Vollzeitstelle freiwillig übernommen haben. Nur wenige Lehrer erhalten hierfür in irgendeiner Form zeitliche Entlastung oder mehr Geld.

Ziel einer Schule ist es nach Möglichkeit ihre Schüler zu fördern. Daher wird an vielen Schulen die Schulwebsite mit einer Schulhomepage AG betrieben. Die Schüler erlernen dort pädagogisch fundiert redaktionelle Arbeit und den Umgang mit einem Content Management System wie z.B. Wordpress. Wenn es ganz besonders gut läuft, finden sich ein oder mehrere Schüler, die so viel Technik-Wissen erwerben, dass Sie die gesamte Technik der Website wie z.B. ein Upgrade des CMS eigenständig durchführen können. Aber auch solch talentierte Schüler machen irgendwann ihren schulischen Abschluss. Oft fehlt dann ein Schüler, der die Technik übernehmen kann und auch dem verantwortlichen Lehrer fehlt das Wissen oder die Zeit zum Erwerb des Knowhows.

Erst seit wenigen Jahren entsteht an deutschen Schulen mehr und mehr die Erkenntnis, dass professionelle Schulhomepages nicht einfach so nebenbei erstellt werden können und dafür manchmal auch Profis benötigt werden.

 

Konsequenz: Schulen erhalten Unterstützung von professionellen Webdesignern


Aus den oben genannten Gründen setzen immer mehr Schulen zumindest für bestimmte Zwecke einen professionellen Webdesigner ein, der dann gezielt die Aufgabe übernimmt, die technisch zu anspruchsvoll ist.

Solche Einsätze können beispielsweise ein Upgrade des CMS, der Umzug zu einem anderen CMS, ein neues Gesamtdesign oder aber die Umstellung auf ein responsive Webdesign zur Optimierung für Handys sein. Dies macht für die Schulen durchaus Sinn, da sie sich so gezielt da Hilfe holen, wo ihre technischen Fertigkeiten nicht ausreichen.

Eine redaktionelle inhaltliche Unterstützung ist fast nie notwendig, da die Lehrer der Schulen hier genaue Vorstellungen haben und sich auch bestens auskennen. So besteht eine Neugestaltung einer Schulhomepage meist zunächst darin inhaltlich neu zu aktualisieren und zu strukturieren. Erst im zweiten Schritt wird dann die technische Umsetzung mit einem Profi realisiert.

Erst wenige Schulen setzen für Ihre Schulwebsite eine komplettes Paket mit "Full Service" ein. Hierbei übernimmt eine Agentur gesamte technische Seite einer Schulhomepage. Die Lehrer müssen dann nur noch Inhalte einpflegen. Auch wenn solche kompletten Schulhomepage-Systeme inzwischen sehr gut funktionieren, haben die meisten Schulen nicht die finanziellen Mittel.

 

Kosten

Für den oben beschriebenen Einsatz eines professionellen Webdesigners für Teile der Schulhomepage finden sich 2017 häufig genügend Mittel, z.B. über den Förderverein. Projekte wie Upgrade des CMS oder Umstellung auf ein responsive Webdesign zur Optimierung für Handys liegen preislich meist zwischen 1.000 und 2.000 Euro und können - wenn auch nicht jedes Jahr - von vielen Schulen gestemmt werden.

Die Kosten für eine professionelle Firma, die die gesamte Technik übernimmt liegen verständlicherweise höher, können aber von den meisten Schulen - zumindest noch - nicht bezahlt werden. Auch wenn sich dies mit Blick auf das englischsprachige Ausland perspektivisch anders darstellt. Denn in England oder den USA werden für professionelle Schulwebsites bereits monatlich mehrere tausend Euro bezahlt.

 

 

Fazit

Für einen Full-Service durch eine professionelle Webdesign-Firma fehlt in Deutschland bei den allermeisten Schulen noch das Geld. Dennoch werden Profis bei Schulwebsites zunehmend – zumindest punktuell – eingesetzt: z.B. beim Upgrade des CMS oder einer komplexen technischen Optimierung des Designs für Smartphones. Hierfür sind Profis sehr sinnvoll und auch meist bezahlbar. Bei Inhalten hingegen können Lehrer und Schüler selbständig optimieren und haben auch das bessere Wissen um die speziellen Bedürfnisse der eigenen Schule.