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Den Schulcomputer vor Viren, Würmern und Dialern schützen - Teil 1

Virus-SchutzBei der Erstellung einer Schulhomepage müssen Sie die hierzu verwendeten Computer vor Schädlingen aus dem Internet schützen. Mit Hilfe von (meistens) kostenlosen Programmen und Anleitungen können Sie umfangreiche Schutzmaßnahmen einrichten.

Einen 100-prozentigen Schutz vor Schädlingen werden Sie nie erreichen. Sie können jedoch die Gefahr mit folgenden kostenlosen Programmen und Anleitungen auf ein Minimum reduzieren:

  1. Virenscanner oder Festplattenschutz
  2. Firewall: Zonealarm
  3. Schutz for Dialern
  4. Popupschutz mit der Google-Toolbar
  5. Browser durch Einstellungen sicherer machen
  6. Browser auf dem neuesten Stand halten


1. Virenscanner oder Festplattenschutz

Virenscanner sind auch für Schulen grundsätzlich kostenpflichtig. Es sei denn es gibt von einem Hersteller eine besondere Lizenz die den kostenlosen Einsatz erlaubt. Die meisten Hersteller bieten eine stark preislich reduzierte Schullizenz an. Ein empfehlenswerter Hersteller ist GDATA, der eine Lizenz seine Software Antivirenkit für eine Schule für 300/Jahr vergibt. Eine solche Schullizenz erhalten Sie beispielsweise bei www.cotec.de.

Sie sollten einen Virenscanner mindestens einmal pro Woche, besser jedoch mehrmals täglich aktualisieren. Das GDATA Antivirenkit hat dafür eine Automatik eingebaut. Grund für die möglichst häufigen Aktualisierungen sind die täglich neu erscheinenden Viren, gegen die das Antivirenkit dann neuen Schutz anbietet. Diesen Schutz erhalten Sie dann erst mit einem Update des Programms.

Wenn Sie kein Geld für einen Virenscanner ausgeben wollen oder können, können Sie Ihren Windwows XP-Computer auch mit einer Software in den "Kiosk-Modus" versetzen. Wenn ein Schüler nun mit dem Computer arbeitet, wird nach einem Neustart automatisch alles wieder so hergestellt, wie es vor der Benutzung durch den Schüler war. Dadurch werden auch eventuelle Viren wieder gelöscht.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass weder ein Virenscanner noch der "Kiosk-Modus" eine 100-prozentigen Schutz bieten, sondern nur den Schutz verbessern können.


2. Die Firewall "zonealarm"

Grundsätzlich stehen in Ihrem Computer mehrere Tore (ports) offen, über die Schädlinge in Ihren Computer eindringen können. Mit der kostenlosen Firewall Zonealarm können Sie diese Tore bequem schließen.

1. Laden Sie die deutsche Version von zonealarm von www.zonelabs.de/download/znalm.html herunter und starten Sie die Installationsroutine mit einem Doppelklick.

2. Werden des Setups werden Sie gefragt, ob Sie "zonealarm Pro" oder "zone-alarm" verwenden möchten. Wählen Sie hier unbedingt "zonealarm", da die "Pro"-Version nur 14 Tage kostenlos ist, danach müssten Sie eine Lizenz erwerben.

3. Bei der Installation erhalten Sie bereits eine sehr hilfreiche Einführung in die Funktion von Zomealarm. Deshalb hier nur die wichtigsten Aspekte in Kürze:

Zonealarm schließt zunächst alle "Tore" die aus Ihrem Computer hinaus und in ihn hineingehen. Daher müssen sie nun einigen Programmen, wie z.B. dem Internet Explorer, Ihrem Email-Programm oder Ihrem Interneteinwahlprogramm den Zugang ins Internet erlauben. Dafür gehen Sie zum Menüpunkt "Programmeinstellungen". Klicken Sie dort rechts unten auf "Hinzufügen". Nun können Sie ein Programm auswählen, dem Sie den Zugang ins Internet erlauben möchten.

Noch einfacher geht es, indem Sie mit einem Programm versuchen ins Internet zu gehen. Zonealarm fragt Sie nun, ob es den Zugang erlauben soll. Wenn Sie nun "ja" anklicken und zusätzlich die Option "Diese Einstellung speichern" aktivieren, kann dieses Programm ab jetzt immer auf das Internet zugreifen.

4. Eine weitere deutsche Anleitung zu zonealarm finden Sie unter www.trojaner-info.de/trojanerfaq.shtml.

weiter zu Teil 2

 

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