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3. Schutz vor Dialern
Wenn Sie sich ins Internet einwählen, besteht immer die Gefahr, dass sich auf Ihrem Computer ein Dialer installiert. Dieser kann sehr hohe Telefonkosten verursachen. Sollten Sie nur eine DSL-Verbindung ins Internet haben (also ohne ein zusätzliches ISDN-Kabel!) kann Ihnen kein Dialer etwas anhaben: Ein Dialer versucht die Internetverbindung auf eine andere Rufnummer umzuleiten. Da DSL jedoch eine "feste Rufnummer" verwendet, kann der Dialer diese nicht umleiten.
Sollten Sie mit einem Modem oder mit ISDN surfen, haben Sie folgende Möglichkeiten sich zu schützen:
Sollte Sie doch einmal eine Rechnung von einem Dialer erhalten, rufen Sie bei der Telekom an und lassen Sie feststellen, ob der Dialer registriert ist - wenn nicht, müssen Sie auch nicht zahlen.
4. Popupschutz mit der Google-Toolbar
Popups (plötzlich aufklappende Fenster) sind nicht nur nervig, sondern manchmal gefährlich, da sich mit Popups auch Viren und Dialer einschleusen können.
Abhilfe schafft sehr erfolgreich die Google-Toolbar. Standardmäßig werden nach der Installation alle Popups blockiert. Sollten Sie bei einer Internetseite doch einmal ein Popup haben wollen, klicken Sie einfach auf "blockiert". Dann werden nur für diese Internetseite Popups erlaubt.
Angenehmer Nebeneffekt ist ein Suchfeld mit dem Sie immer die Google-Suche starten können auch wenn Sie gerade auf einer anderen Interntseite als google.de surfen.
5. Browser durch Einstellungen sicherer machen.
Auf www.heisec.de finden Sie links unten im Bereich "Dienste" einen "Browsercheck". Dort finden Sie eine detaillierte Anleitung wie Sie Ihren Browser sicherer einstellen können. Bedenken sollten Sie hierbei jedoch, dass jede Veränderung der Einstellungen auch funktionen deaktivieren kann, die Sie benötigen.
6. Browser auf dem neuesten Stand halten.
Achten Sie darauf, das Ihr Browser und Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand sind. Sollten Sie Microsoft-Produkte verwenden, können Sie über www.windowsupdate.com sehr komfortabel überprüfen lassen, ob Sicherheits-Updates vorliegen und diese ggf. sehr leicht installieren. Aber Vorsicht! Es ist bis heute nicht geklärt welche Informationen Microsoft von Ihrem Computer holt.
Wenn Sie keine Lust auf Microsoft-Spionage haben, können Sie auch von www.winhelpline.de alle Sicherheits-Updates herunterladen und selbst installieren.