Internet-Sicherheit für Schüler, Lehrer und Eltern

Die Initiative "Deutschland sicher im Netz" der Bundesregierung bietet einen kostenlosen Sicherheitscheck für Lehrer. Damit können Schüler und Schulcomputer besser geschützt werden.
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Ein umfassender Kinder- und Jugendschutz stellt Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Durch die Vielzahl der auf verschiedene Klassenzimmer und Fachräume verteilten Rechner gestaltet sich die Beobachtung jedes einzelnen Bildschirms schwierig, und Pädagogen können ihrer Aufsichtspflicht nur schwer nachkommen. Schließlich machen jugendgefährdende Inhalte auch vor Lerneinrichtungen nicht Halt. Oft wird das Thema Internet-Sicherheit im Schulalltag erst dann aktuell, wenn Schüler bereits mit solchen Inhalten in Kontakt gekommen sind. Dies führt leider manchmal dazu, dass Schulen überfordert werden und sie kaum noch Möglichkeiten sehen, ihre Schüler ausreichend vor den Gefahren zu schützen.

Durch den kontinuierlichen Aufbau von Medienkompetenz lernen Jugendliche den richtigen Umgang mit dem Internet und können sich so bewusst für und gegen bestimmte Inhalte entscheiden. Bisher versuchen Pädagogen, durch Aufsicht, Stichproben und die Auswertung der besuchten Seiten größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Mit dem Aufdecken strafbarer Handlungen ihrer Schüler belasten sich Lehrer allerdings oft selbst, denn ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, Schüler vor kritischen Inhalten zu schützen.

Vor diesem Hintergrund ist neben der persönlichen Aufsicht und einer grundlegenden Aufklärungsarbeit auch der Einsatz aktueller Technologien innerhalb der Bildungseinrichtung unumgänglich - zum Beispiel ein Filter, der das Aufrufen von Web-Inhalten bestimmter Kategorien wie etwa Gewalt, Waffen, Pornografie, Chat, Glücksspiel usw. blockiert.

Individuelle Filterprofile müssen je nach Altersstufen definiert und der Download von Dateien geregelt werden. Darüber hinaus spielen statistische Auswertungsmöglichkeiten nach Kategorien oder Benutzern eine große Rolle im Schulalltag, wobei der Datenschutz immer gewährleistet werden muss. Genauere Hinweise zum richtigen Umgang mit den eigenen Daten biete die Website www.youngdata.de.

Alles in allem eine große Aufgabe, der sich Pädagogen im Online-Zeitalter zusätzlich zu ihrer erzieherischen und Lehrtätigkeit stellen müssen.

Hier geht es zum Internetcheck bei www.sicher-im-netz.de.


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