Jugendgefährdende Internetseiten sperren und Kinder vor Gefahren schützen

Ideal wäre es, wenn Sie Kinder zumindest bis zum Ende der Grundschulzeit bei jedem Ausflug ins Internet begleiten würden. Dies ist jedoch so gut wie unmöglich. Kostenlose Webfilterprogramme auf der Basis von Whitelists und Blacklists helfen daher dabei Kinder zu schützen.
Anzeige

Inzwischen gibt es eine ganze Menge von Webfilterprogrammen für das Internet. Ziel ist es dabei, die Kinder so gut wie möglich für Gewalt, Hass, Pornografie, Spam, Abzocke usw. zu schützen.

Die Methodik dieser Programme lässt s sich dabei in zwei Kategorien einteilen:

  1. Whitelists: Hierbei werden nur solche Internetseiten erlaubt, die explizit geprüft worden sind. Alle anderen Seiten können nicht aufgerufen werden. Gute kostenlose Programme hierbei sind beispielsweise Microsoft Family Safety oder K9 Web Protection. Sie eignen sich daher besonders für den Einstieg von Kindern in den Umgang mit dem Internet im Grundschulalter. Dieses Verfahren ist somit sehr sicher, solange es ein Kind nicht schafft, die Whitelist-Funktion zu deaktivieren.

  2. Blacklists: Hierbei benutzen die Programme eine Liste von bekannten jugendgefährdenden Internetseiten. Ferner werden Internetseiten vor der Anzeige nach bestimmten Wörtern durchsucht. Werden gefährdende Wörter gefunden, wird diese Internetseite gesperrt. Das Verfahren ist nicht hundertprozentig sicher, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass gefährdende Inhalte doch angezeigt werden. Somit eignet es sich eher für Kinder von weiterführenden Schulen, sofern die Kinder vorher bereits gelernt haben, wie Sie mit jugendgefährdenden Inhalten umgehen müssen, sollte der Filter einmal versagen.

Aufklärung und Vermittlung von Kenntnissen zum Umgang mit Internetgefahren

Das wichtigste Element in Kombination zu Webfilterprogrammen ist die Aufklärung der Schüler im Hinblick auf jugendgefährdende Inhalte und die Vermittlung von Strategien, wie sie damit umgehen können. Hierfür eignet sich auf hervorragende Weise die Website www.medien-sicher.de. Ein sehr hilfreicher Einstieg bietet hierbei die Rubrik "Infomaterialien", in der übersichtlich Infos rund um die Gefahren und den Umgang mit ihnen dargestellt werden.


Anzeige

Mehr Artikel zu »Schüler ins Zentrum stellen«