Pädophile im Kinderchat

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden in Chats sexuell belästigt. Daher hat die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz eine Faltblatt mit Sicherheitsregeln für Kinder im Internet herausgegeben.
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Sicherheitsregeln für Kinder im Internet:

  • Gib niemandem deine Adresse, Telefonnummer oder Adresse deiner Schule, ehe du mit deinen Eltern oder einer anderen Vertrauensperson darüber gesprochen hast.
  • Schicke niemandem dein Bild.
  • Triff dich nie allein mit jemandem, den du im Internet kennen gelernt hast. Sprich vorher mit deinen Eltern oder einer anderen Vertrauensperson.
  • Wenn du dich mit jemandem triffst, dann an einem öffentlichen Ort, z. B. ein Cafe oder ein Jugendzentrum. Beim ersten Treffen sollte ein Erwachsener dabei sein.
  • Gib keine Informationen über andere Menschen, wie Eltern, Geschwister und Freunde, ehe du sie gefragt hast, ob es okay ist.
  • Gib   keine   Kreditkartennummern weiter, erzähle nichts über Geld.

 

Wann Misstrauen angesagt ist

Du solltest misstrauisch werden, wenn:

  • dich jemand zu etwas überreden oder zwingen will
  • dir jemand  großzügige  Geschenke machen will
  • dir jemand Angebote macht, die sich einfach zu gut anhören, z.B. in einem Film mitzuspielen, als Modell zu arbeiten, ganz billig Turnschuhe zu besorgen 
  • dich jemand heftig umschmeichelt 
  • jemand hauptsächlich über dein Aussehen und deinen Körper reden möchte
  • jemand über Sex spricht und dich nach deinen sexuellen Erfahrungen fragt
  • dir jemand Geheimnisse erzählt, die du niemandem weiter sagen darfst

Einzelexemplare des Faltblatts kann man kostenlos bestellen bei: Arbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz, Poststr. 15-23, 50676 Köln.  Oder unter: www.ajs.nrw.de

Die Website www.seitenstark.de bietet einen von Pädagogen moderierten Chat, der nach Angaben der Betreiber für Kinder weniger gefährlich ist.

Bitte beachten Sie hierbei, dass auch ein moderierter Kinderchat nicht absolut sicher vor Missbrauch sein kann!!!

 

Fazit

Chatrooms sind gefährliche Orte. Allzu leicht wird angenommen, dass virtuelle Räume ohne Gefahr betreten werden können - denn der Schritt in den realen Raum ist oft sehr schnell machbar. Schüler sollten sich daher auf Internetportalen wie www.klicksafe.de informieren, um genau über die Gefahren informiert zu sein.


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