Problembewusstsein für Gefahren des Internets vermitteln

Das Internet birgt viele verschiedene Gefahrenquellen. Bevor Ihre Schüler eigene Webseiten erstellen sollten Sie Ihnen einen kritischen Umgang mit dem Internet vermitteln.
Anzeige

Das Internet birgt sehr viele unterschiedliche Gefahrenquellen. Hierzu gehören z.B.

  • Gewaltverherrlichung
  • Pornographie
  • Missbrauch in Chatrooms
  • Rechtsradikalismus
  • Satanismus
  • Suizid-Verherrlichung
  • Förderung von Süchten

Verbote bieten keinen vollen Schutz

Ein Verbot Seiten mit diesen Inhalten aufzurufen kann sicherlich zum Schutz der Schüler beitragen. Auch technische Überwachung der aufgerufenen Internetseiten kann abschreckend wirken. Und Filterprogramme können inzwischen eine Vielzahl von gefährdenden Seiten sperren. Dennoch gibt es auch in Schulen mit einer Kombination aus Verboten und technischen Hilfen keinen 100-prozentigen Schutz vor den Gefahren des Internets.

Vermitteln Sie Ihren Schülern ein Problembewusstsein für Gefahren des Internets

Daher ist es zwingend notwendig und auch sehr sinnvoll Aufklärungsarbeit zu leisten und den Schülern Gefahren bewusst zu machen, damit sie sich möglichst gut selbst schützen können. Dies ist deshalb auch besonders sinnvoll, da Schüler nicht in der Schule sondern zu Hause die meiste Zeit am Computer verbringen. Auch hier kann keine vollständige Kontrolle gewährleistet werden.

Was kann man im Internet alles machen?

Sammeln Sie nun gemeinsam mit Ihren Schülern was sie im Internet machen können. Hierzu gehören:

  • Internetseiten aufrufen
  • Musik herunterladen und anhören
  • Filme und Bilder herunterladen und ansehen
  • Software herunterladen
  • Emails lesen und schreiben
  • Spielen
  • Hacken
  • eigene Seiten ins Internet stellen
  • Chatten

Finden Sie heraus wie groß das Bewusstsein Ihrer Schüler für Gefahren im Internet ist

Mit Hilfe eines Arbeitsblattes können Sie nun herausfinden, in welchem Umfang sich Ihre Schüler bereits über potentielle Gefahren bewusst sind.

Das Arbeitsblatt ist in 4 Spalten aufgeteilt:

  1. Hast Du schon einmal folgendes im Internet gemacht?
  2. Für wie gefährlich hältst Du das?
  3. Gib Gründe für Deine Einschätzung an!
  4. Was kannst Du ggf. machen, um diese Gefahr zu vermeiden?

Ergebnisse vergleichen

Nun können Ihre Schüler ihre Ergebnisse vorstellen. Diese Ergebnisse können sie dann mit dem Lösungsblatt vergleichen.

Lücken schließen und Ängste abbauen

In den meisten Fällen werden Schüler viele Gefahren nicht erkannt haben. Hier müssen Sie durch Information und evtl. auch Diskussion mit den Schülern Lücken schließen. Die Übersicht des Lösungsblattes über  mögliche "Gefahren des Internets" kann bei Schülern den Eindruck vermitteln, dass das Internet insgesamt sehr gefährlich ist. Dies kann zu Hemmungen im Umgang hiermit führen. Diesem sollten Sie entgegen wirken: Es sind zwar Gefahren vorhanden, diese kann jedoch jeder Schüler in den meisten Fällen mit einem Bewusstsein für diese Gefahren bewältigen.


Anzeige

Mehr Artikel zu »Schüler ins Zentrum stellen«