Internetadresse Ihrer Schule nicht für Spammer freigeben

Fast jede Schule hat eine eigene Schulhomepage und eine Internetadresse (Domain, z.B. www.mgi-iserlohn.de) über die die Homepage erreicht werden kann. Da sich die Schullandschaft ständig ändert, passiert es häufig, dass eine alte Schul-Domain nicht mehr gebraucht wird. Was liegt dann näher als die Internetadresse einfach zu löschen und damit die Kosten einzusparen? Doch genau das sollten Sie lieber nicht machen, ...
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... denn damit bieten Sie Spammern hervorragende Möglichkeiten viele neue Besucher auf ihre Spamseiten zu leiten:

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Bei Schulhomepage.de sind seit über 10 Jahren mehrere tausend Schulhomepages registriert. Damit zeigt sich, dass viele Schulen bereits seit mindestens 10 Jahren eine eigene Internetadresse haben.

In den letzten 10 Jahren hat sich jedoch viel im Bildungsbereich verändert. Viele Schulen wurden geschlossen, umbenannt, mit anderen Schulen zusammengelegt oder zu einer neuen Schulform ausgebaut. Dadurch wurden vielfach alte Domains dieser Schulen unbrauchbar, da sie beispielsweise nicht mehr zur Schule passten.

Da im Bildungsbereich immer möglichst viel gespart werden soll, sind viele alte Internetadressen von Schulen gelöscht worden. Genau auf solche alten Internetadressen von Schulen haben es Spammer abgesehen. Sobald die Domains gelöscht waren, wurden viele von Spammern neu registriert und auf Spamseiten weitergeleitet. Dort finden sich dann Angebote zu Glücksspielen, Pornografie, Viren, Trojanern und vielm mehr.

Das große Interesse an den alten Domains hat mehrere Gründe:

  1. Eine Schulhomepage bringt es leicht auf mehrere hundert, wenn nicht sogar mehrere 1.000 Besucher im Monat. Auch wenn die Domain nicht mehr zur Schule führt, rufen viele Besucher die alte Internetadresse immer noch auf, weil sie glauben, dass sie zur gewünschten Schule führt.
  2. Links. Viele alte Schul-Domains haben viele Links auf verschiedensten anderen Webseiten. Über diese Links kommen auch weiterhin viele Besucher auf die alte Internetadresse und dann per Weiterleitung auf die Spam-Homepage.

Insgesamt ist also das Registrieren von alten Schul-Internetadressen für Spammer sehr lukrativ. Für die Schulen jedoch ist es dann oft peinlich, wenn Sie feststellen, dass ihre alte Internetadresse für Spam missbraucht wird.

 

Fazit

Was können Sie also gegen den Domain-Spam unternehmen? Die Lösung ist einfach und kostengünstig:

Behalten Sie einfach Ihre alte Internetadresse und leiten Sie diese auf Ihre neue Internetadresse weiter. Die monatlichen Kosten dafür halten sich sehr in Grenzen, da Domains schon für wenige Cent im Monat erhältlich sind. Und falls Ihre Schule komplett geschlossen werden sollte, dann leiten Sie die alte Domain lieber auf eine Nachbarschule oder die eigene Stadt weiter.


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