Das beste iPad für die Schule ist das iPad Air (M4) 2026 und die beste günstige Alternative ist das iPad 11. Generation. Meine Kaufempfehlung, welches Apple iPad sich am besten für Schüler und Lehrer eignet und welches iPad die beste Zukunftssicherheit bietet.

Bestes iPad für die Schule: Apple iPad Air M4 11 Zoll 2026
Bestes iPad für die Schule: Apple iPad Air M4 11 Zoll 2026

Ich bin Lehrer und arbeite seit 2018 mit Apple iPad, iPad Air und iPad Pro in verschiedenen Varianten im Unterricht. Dieser Artikel basiert daher auf meinen Erfahrungen mit mehreren hundert iPads in meiner Schule. Der Fokus dieses Ratgebers liegt immer auf dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis und darauf, welches iPad für die Schule wirklich sinnvoll ist.

Transparenz: So entstand dieser Ratgeber für Schul-iPads (anzeigen)
  • Eigener Praxistest (Hands-on): Ich habe das iPad 11 (A16) 2025 sowie die aktuellen iPad Air M4 und iPad Pro M5 13-Zoll-Modelle (technisch bis auf den kleineren Bildschirm baugleich mit den 11-Zoll-Modellen) persönlich als Lehrer im Schul- und Unterrichtsalltag auf Performance, Stifteingabe und Multitasking getestet. Das iPad mini A17 Pro habe ich nicht persönlich getestet, sondern nur anhand der technischen Daten in diesen Vergleich aufgenommen.
  • Langzeit-Datenbasis: Meine Empfehlungen stützen sich auf die tägliche Arbeit mit mehreren hundert Schüler-iPads in meiner Schule seit 2018.
  • Unabhängigkeit: Dieser Vergleichsbericht ist zu 100 % redaktionell unabhängig. Es gab keinerlei Sponsoring oder Einflussnahme durch den Hersteller.

Die besten iPads für die Schule

  • Das beste iPad für die Schule (Mein Kauftipp): iPad Air M4 11" (2026) (ca. 700 €) – Beste Preis-Leistung durch 12 GB RAM und ca. 7 Jahre zukunftssicher.
  • Das beste günstige iPad (Einsteiger): iPad 11. Generation (ca. 450 €) – Günstiger Einstieg, aber nur 6 GB RAM (kein Apple Intelligence).
  • Das beste große iPad für die Schule: iPad Air M4 13" (2026) (ca. 900 €) – ca. 30 % größeres Display und 12 GB RAM.
  • Überdimensioniert für die Schule: iPad Pro M5 11" (ca. 1.200 €) – Absolute High-End-Technik (12-16 GB RAM).

Welches iPad lohnt sich wirklich für die Schule? Das iPad Air M4 2026

Für die meisten Schüler ist das iPad Air M4 11" für ca. 700 € die beste Wahl. Mit 12 statt nur 8 GB Arbeitsspeicher ist das Tablet für ca. 7 statt nur 5 Jahre zukunftssicher. Da flüssiges Multitasking und lokale KI-Funktionen (Apple Intelligence) schon heute mindestens 8 GB RAM voraussetzen, umgehen Sie mit den 12 GB sicher die „Chip-Falle“ älterer Geräte und des Basis-iPads mit nur 6 GB RAM.

Weitere wichtige Vorteile des iPad Air M4:

  • Entspiegeltes Display für weniger Lichtreflexionen
  • Besseres Schreibgefühl durch den druckempfindlichen Apple Pencil Pro (kabelloses Laden) auf dem laminierten Display – ohne hohles Klackern
  • Stabilere Verbindungen dank modernstem Wi-Fi 7 und Bluetooth 6

Insgesamt bietet das iPad Air M4 fast die Profi-Leistung des iPad Pro M5, ist aber ca. 500 € günstiger. Mein Kauftipp und absoluter Preis-Leistungs-Sieger! Wie sich das Tablet im Schulunterricht schlägt, lesen Sie in meinem iPad Air (M4) 2026 Lehrer-Langzeittest.

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Preiserhöhung und Einschätzung: Apple hat die iPad-Preise am 25. Juni 2026 um 120 bis 200 € angehoben. Die neuen UVPs: Basis-iPad ab 499 € (+ 120 €), Air ab 799 € (+ 150 €), Pro ab 1.299 € (+ 200 €). Dass diese Erhöhung nur drei Wochen vor dem Start der „Apple Back to School 2026“-Aktion kam, finde ich sehr „bildungsfeindlich“. Alle Angebote der Aktion und ob sich die Rabatte 2026 wirklich lohnen, erkläre ich in meinem Artikel zur „Apple Back to School 2026“-Aktion.

Mein Tipp: Kaufen Sie aktuell lieber nicht bei Apple. Während im Apple Store bereits die neuen Preise gelten, unterbieten freie Händler wie Amazon die neuen UVPs bereits um 10 % bis 15 %.

Das insgesamt beste iPad für die Schule: 11" Apple iPad Air

Das insgesamt beste iPad für die Schule ist das iPad Air mit 11 Zoll

Das insgesamt beste iPad für die Schule ist das 11" Apple iPad Air M4 (2026) (ca. 700 €). Es bietet mit 12 GB RAM eine enorme Zukunftssicherheit: Selbst in ca. 7 Jahren wird dieses iPad noch flüssig laufen, wenn Schul-Apps komplexer werden.

Dank des entspiegelten Displays und der Unterstützung für den Apple Pencil Pro ist es das ideale Arbeitsgerät. Ein riesiger Vorteil im Schulalltag: Der Stift lädt kabellos am Gehäuse und verfügt über die „Wo ist?“-Funktion, mit der man ihn bei Verlust einfach orten kann. Mit dem M4-Chip bietet das Air das derzeit beste Preis-Leistungs-Verhältnis für eine langfristige Nutzung im Unterricht. Alle Details zum iPad Air.

Alle Stärken und Schwächen aus meinem Unterrichtsalltag mit diesem Modell zeige ich Ihnen in meinem iPad Air (M4) 2026 Lehrer-Langzeittest ➔.

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Das beste günstige iPad für die Schule: Apple iPad 11. Generation

Das beste günstige iPad für die Schule ist das iPad 11. Generation (2025)

Das beste günstige iPad für die Schule ist das Apple iPad 11. Generation (2025) (ca. 450 €). Als Einsteiger-Gerät bietet es mit dem A16-Chip alle Grundfunktionen für den Unterricht. Das Display ist jedoch nicht laminiert: Das sorgt für ein helles "Klackgeräusch" beim Schreiben, ist aber bei einem Glasbruch deutlich günstiger zu reparieren – ein echter Pluspunkt für jüngere Schüler.

Die Ersparnis gegenüber dem Air hat jedoch ihren Preis: Da es nur 6 GB RAM besitzt, unterstützt es Apple Intelligence (KI) nicht und kann bei vielen offenen Apps schneller „Ruckeln“. Während Software-Updates bis ca. 2031 sicher sind, ist die Leistung nur für Standard-Aufgaben wirklich zukunftssicher.

Zudem ist das Zubehör komplizierter: Es unterstützt nur den Apple Pencil 1 (benötigt USB-C-Adapter) oder den Pencil USB-C (keine Druckempfindlichkeit). Wer ein natürliches Schreibgefühl und maximale Langlebigkeit sucht, sollte eher zum iPad Air greifen. Alle Details zum Standard-iPad.

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Das beste große iPad für die Schule: 13" Apple iPad Air

Das beste große iPad für die Schule ist das iPad Air mit 13 Zoll

Das beste große iPad für die Schule ist das 13" Apple iPad Air M4 (2026). Mit dem 12,9-Zoll-Display bietet es ca. 30 % mehr Bildschirmfläche als das 11-Zoll-Modell. Es entspricht fast exakt der Größe eines DIN-A4-Blattes. Das ist ideal, um im „Split View“ gleichzeitig ein digitales Schulbuch zu lesen und daneben handschriftliche Notizen in Goodnotes zu machen.

Technisch ist es identisch mit dem kleineren Air: Der M4-Chip und 12 GB RAM garantieren eine Zukunftssicherheit von ca. 7 Jahren. Wer viel Platz zum Zeichnen oder für komplexe Tafelbilder benötigt, bekommt hier die beste Übersicht. Mit ca. 900 € ist es zwar deutlich teurer, aber mein Kauftipp für alle, die ein Maximum an Arbeitskomfort suchen. Alle Details zum iPad Air.

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Überdimensioniert für die Schule: iPad Pro

Das iPad Pro (M5) ist ein technologisches Kraftpaket, für die Schule aber schlichtweg „zu viel des Guten“. Mit dem M5-Chip und bis zu 16 GB RAM bietet es zwar die Spitze des Machbaren, doch im Schulalltag (handschriftliche Notizen, digitale Bücher oder Videos) wird diese enorme Power niemals abgerufen.

Oft wird das 120-Hz-Display (ProMotion) mit Tandem-OLED als Kaufgrund für ein besseres Schreibgefühl genannt. Meiner Erfahrung nach ist das für die Schule jedoch zu vernachlässigen: Bei normalen handschriftlichen Notizen bietet es keinen spürbaren Mehrwert gegenüber dem iPad Air (warum das so ist, zeige ich weiter unten in meinem persönlichen Test). Wer nicht gerade professionell 4K-Videos schneidet, sollte das Geld lieber sparen und in eine gute Schutzhülle oder eine Versicherung investieren. Der hohe Preis ab ca. 1.200 € lohnt sich für den Unterricht nicht. Alle Details zum iPad Pro.

Lohnt sich der Aufpreis für ein 13-Zoll-Modell? Der interaktive Test

Schüler arbeiten täglich viele Stunden mit ihrem iPad. Deshalb ist gerade für sie ein großes 13-Zoll-iPad besonders hilfreich, da es deutlich mehr Übersicht und das komfortable Arbeiten mit zwei Fenstern nebeneinander (Split-View) ermöglicht. Probieren Sie mit diesem interaktiven Tool im echten Maßstab aus, welche iPad-Größe im Vergleich zu einem DIN-A4-Heft für den Schulalltag am besten geeignet ist.

DIN A4 (29,7 x 21,0 cm) iPad Pro 13" iPad Air 13" iPad Air 11" iPad Pro 11" iPad 11" iPad mini
iPad 11 (2025)
iPad Pro 13" (2025)
iPad Pro 11" (2025)
iPad Air 13" (2026)
iPad Air 11" (2026)
iPad mini (2024)

Zentimetergenaue Maße gesucht? Eine vollständige Tabelle aller Abmessungen finden Sie in meinem detaillierten Vergleich aller iPad-Größen.

Zukunftssicherheit der aktuellen iPad-Modelle (Stand 06/2026)

Im Folgenden erkläre ich die Zukunftssicherheit der aktuellen iPad-Modelle nach meiner persönlichen Einschätzung.

iPad 11 (A16) 2025: Günstiges Einsteiger-Modell mit „Chip-Falle“

Nehmen Sie das iPad 11 (A16) 2025, wenn Sie maximal 450 € ausgeben wollen. Das iPad 11 ist ein gutes Einsteiger-iPad, mit dem sich alle Standardaufgaben wie das Surfen im Internet oder das Anschauen von Videos gut erledigen lassen. Nachteile sind jedoch keine Unterstützung für Apple Intelligence, „Ruckeln“ bei Multitasking, das spiegelnde und nicht laminierte Display und dass Sie den Apple Pencil per Kabel laden müssen.

Die Zukunftssicherheit ist insgesamt begrenzt: Die Leistung reicht mit dem A16-Chip und nur 6 GB RAM für Sicherheitsupdates bis voraussichtlich 2031, doch schon heute ist flüssiges Arbeiten nur eingeschränkt möglich. Mit dem iPad 11 laufen Sie leider Gefahr, in dieselbe „Chip-Falle“ mit weniger als 8 GB RAM zu tappen, in die ich 2020 getappt bin. Lösung: Die deutlich bessere Wahl ist das iPad Air M3 (2025) mit 8 GB RAM. Tipp: Das iPad 12 mit 8 GB RAM wird vermutlich erst im März 2027 erscheinen.

Trotzdem: Wer nur maximal 450 € ausgeben möchte, erhält mit dem iPad 11 (A16) ein günstiges Einsteiger-iPad, mit dem alle Standardaufgaben gut möglich sind – auch wenn Sie dabei Einschränkungen bei Leistung und Komfort in Kauf nehmen müssen.

Vorteil des iPad 11 ist, dass bei einem Bruch des Displays durch Sturz - was bei jüngeren Schülern bis Klasse 7 häufiger als bei älteren Schülern vorkommt - die Reparatur kostengünstiger ist. Grund ist, dass das Display des iPad 11 nicht laminiert ("verklebt") ist. Bricht das Schutzglas, muss nur dieses ohne das Display darunter erneuert werden, was oft geringere Kosten verursacht.

Wichtiger Tipp: Ich empfehle, beim iPad 11 lieber nicht auf das aktuelle iPadOS 26 zu aktualisieren. Meine Erfahrung zeigt, dass das Gerät mit dem vorherigen iPadOS 18 deutlich flüssiger läuft und weiterhin Sicherheitsupdates erhält. Falls Sie bereits iPadOS 26 nutzen: Verzichten Sie unbedingt auf das kommende iPadOS 27 (ab September 2026), da die 6 GB RAM hierfür nicht mehr ausreichen werden.

iPad Air M3: Besseres Display mit guter Zukunftssicherheit

Nehmen Sie das iPad Air M3 mit 11 Zoll, wenn Sie maximal 630 € ausgeben und Zukunftssicherheit für ca. 5 Jahre wollen. Sie erhalten dann das Modell mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis und einer sinnvollen Ausstattung. Es ist mit dem schnellen M3-Chip mit 8 GB RAM ausgestattet. Damit ist es leistungsstark genug für Apple Intelligence und flüssiges Multitasking mit dem aktuellen iPadOS 26. Es ist aber nicht so zukunftssicher wie das iPad Air M4 mit 12 GB RAM (ca. 700 €, 7 Jahre zukunftssicher). Der "Preis pro Nutzungsjahr" liegt beim Air M4 bei ca. 100 € pro Jahr und beim iPad Air M3 bei teureren 126 € pro Jahr.

Das entspiegelte Display des iPad Air M3 minimiert störende Reflexionen, ist zusätzlich laminiert und sorgt so für ein besseres Schreibgefühl. Es unterstützt den Apple Pencil Pro, der sich einfach induktiv laden lässt und mit der Druckempfindlichkeit mehr Gefühl beim Schreiben vermittelt. Software-Updates wird es voraussichtlich bis 2032 erhalten. Mit dem iPad Air M3 entgehen Sie der „Chip-Falle“ und Sie werden mit ihm voraussichtlich ca. 5 Jahre flüssig arbeiten können. Das iPad Air M3 ist jedoch nur noch gelegentlich als Restposten erhältlich.

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iPad Air M4 (2026) für bestmögliche Zukunftssicherheit

Nehmen Sie das iPad Air M4 (11"), wenn Sie maximal 700 € ausgeben möchten und Zukunftssicherheit für ca. 7 Jahre haben möchten. Die wichtigsten Verbesserungen im Vergleich zum iPad Air M3 sind 12 GB statt 8 GB RAM, der ca. 25 % schnellere M4-Chip und Wi-Fi 7 statt 6E. Insbesondere die Erweiterung auf 12 GB RAM macht es noch zukunftssicherer als das iPad Air M3, so dass Sie mit diesem Modell auf jeden Fall der „Chip-Falle“ mit zu wenig RAM entgehen.

Zusätzlich erhält es sehr lange Sicherheits-Updates bis voraussichtlich 2033. Dank der 12 GB RAM ist das M4-Modell bestens gerüstet, um auch iPadOS 27 (ab September 2026), 28 und weit darüber hinaus flüssig und mit allen KI-Funktionen zu unterstützen. Insgesamt reicht das iPad Air M4 für die allermeisten Nutzer mehr als aus und bietet sehr viel Zukunftssicherheit und flüssiges Arbeiten für ca. 7 Jahre.

iPad Air M3 oder M4?

Bei einem Preisunterschied von 150 € oder weniger lohnt sich der Griff zum neueren M4-Modell fast immer. Das iPad Air M3 ist nur noch dann die erste Wahl, wenn Sie ein sehr begrenztes Budget haben. Sobald der Preisunterschied jedoch über 150 € liegt, wird das M3 wieder zur attraktiveren Spar-Option.

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iPad Air M4 (2026) mit 13 Zoll für maximale Übersicht

Nehmen Sie das iPad Air M4 mit 13 Zoll, wenn Sie maximal 900 € ausgeben wollen und außerdem mehr Übersicht zum Arbeiten mit zwei nebeneinander geöffneten Fenstern („Split-View“) möchten. Das iPad Air M4 13 Zoll ist aus meiner Sicht das beste und sinnvollste iPad-Modell für maximale Zukunftssicherheit und langes tägliches Arbeiten. Es eignet sich besonders für Schüler ab Klasse 8, Studenten, Lehrer und jeden, der umfangreiche Büroarbeiten erledigt. Mein persönlicher Favorit! Ich beabsichtige, im Sommer genau dieses Modell für mich zu kaufen:

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iPad Pro M5 (2025): Lohnt sich nur für Profis

Nehmen Sie das iPad Pro M5 (2025) (ca. 1.200 €) nur, wenn Sie wirklich professionelle Bild- oder Videobearbeitung machen möchten. Ansonsten lohnt sich der hohe Aufpreis von etwa 500 € zum iPad Air aus meiner Sicht nicht. Zwar bietet die Leistung des iPad Pro mit dem M5-Chip und mindestens 12 GB RAM maximale Zukunftssicherheit und die höchstmögliche Leistung, das iPad Pro ist aber auch das teuerste Modell.

Den oft genannten Vorteil von ProMotion (120 Hz Bildwiederholrate des Displays statt nur 60 Hz) kann ich nicht nachvollziehen. Bei meinem alten iPad Pro 12,9" (2020) habe ich testweise die Bildwiederholrate auf 60 Hz reduziert und kann in meinem Arbeitsalltag keinen Unterschied feststellen. Außerdem flimmert das neue OLED-Display (PWM) laut Test bei Notebookcheck und kann Kopfschmerzen verursachen. Das Display des iPad Air ist aus meiner Sicht wirklich toll und für fast alle Anwender bestens geeignet. Deshalb ist das iPad Pro nur für Profis sinnvoll, die höchste Leistung benötigen.

Wie viele iPads in einer Schullaufbahn?

Bedenken Sie bei der Kaufentscheidung auch, wie viele Jahre Ihr Kind insgesamt mit einem iPad in der Schule arbeiten wird. Ein Kind, das in Klasse 6 mit einem iPad beginnt und voraussichtlich nach Klasse 10 seine Schullaufbahn beendet, wird wahrscheinlich nur ein iPad benötigen. Wenn Ihr Kind jedoch von Klasse 6 bis 13 (Q2), also acht Jahre, die Schule besucht, benötigen Sie sehr wahrscheinlich zwei iPads. In diesem Fall kann es kostengünstiger sein, zunächst ein einfaches Standard-iPad zu kaufen und dann in Klasse 9 auf das bessere iPad Air aufzurüsten.

Entscheidend ist die Größe des Arbeitsspeichers

Bei der Auswahl des richtigen iPads für Schüler unterschätzen viele Eltern, wie wichtig mindestens 8 GB Arbeitsspeicher (RAM) sind.

Ab 8 GB RAM: Mehr Datenschutz mit Apple Intelligence

Apple Intelligence (KI) benötigt mindestens 8 GB RAM. Wenn Eltern ein iPad mit zu wenig RAM kaufen, können Schüler alternative KI-Tools trotzdem uneingeschränkt nutzen. Cloud-basierte KI-Dienste wie ChatGPT oder Gemini verlagern die gesamte Rechenarbeit auf externe Server und laufen daher auch auf dem Einsteiger-iPad 11 mit nur 6 GB RAM.

Der große Unterschied: Während die Cloud-Anbieter Daten extern verarbeiten, führt Apple seine KI (Apple Intelligence) direkt auf dem Gerät mit viel besserem Datenschutz aus.

Das Dilemma dabei: Wenn Schüler Apple Intelligence nicht nutzen können, müssen sie für KI-Anwendungen auf Cloud-KI ausweichen - was nach meiner Erfahrung als Lehrer fast alle Schüler so machen. Dabei wandern jedoch persönliche Daten, Texte und Notizen der Schüler auf externe Server. Eltern zahlen also letztlich mit den Daten ihrer Kinder, wenn sie die datenschutzsichere Apple Intelligence mangels Arbeitsspeicher ausschließen.

Ab 8 GB RAM: Flüssigeres Arbeiten im Unterricht

Der größte Vorteil von mindestens 8 GB RAM zeigt sich beim intensiven Multitasking: Sobald Schüler mehrere Apps wie GoodNotes, digitale Schulbücher oder zahlreiche Browser-Tabs parallel nutzen, bleibt das System erheblich reaktionsschneller und flüssiger. Diesen Vorteil spüren Schüler bei jeder normalen App im Unterricht, statt nur bei Apple Intelligence. Deshalb lautet meine klare Empfehlung für den Schulalltag, auf mindestens 8 GB RAM zu setzen. Noch zukunftssicherer ist das aktuelle iPad Air M4 (2026) (ca. 700 €) mit 12 GB RAM.

Mit 8 GB RAM entgehen Sie der „Chip-Falle“

2020 habe ich als Lehrer ein iPad mit nur 6 GB RAM gekauft und muss 2026 aufgrund schlechter Leistung vorzeitig ein neues kaufen. Hier erfahren Sie, „Wie ich 2020 in die „Chip-Falle“ tappte – und was ich heute anders machen würde“.

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Vergleichstabelle: Apple iPad-Modelle 2026

Modell
iPad 11. Generation 2025
Das günstigste iPad für die Schule ist das iPad 11. Generation (2025)
Preistipp
iPad Air M4 2026
Das beste iPad für die Schule ist das iPad Air mit 11 oder 13 Zoll (2026)
Testsieger
iPad Pro M5 2025
iPad Pro 2025 mit 11 oder 13 Zoll für die Schule
Farben
Silber
Pink
Blau
Gelb
Space Grau
Polarstern
Violett
Blau
Space Schwarz
Silber
Display 10,9 Zoll, 500 Nits, sRGB-Farbraum, 60 Hz, True Tone, 2.360 x 1.640 Pixel, 264 ppi 11 Zoll (real Diagonale: 10,9 Zoll): 500 Nits, 2360 x 1640,
13 Zoll (reale Diagonale: 12,9 Zoll): 600 Nits, 2732 x 2048,
11 + 13 Zoll: P3-Farbraum, entspiegelt, IPS, 60 Hz, laminiert, True Tone, 264 ppi
11 Zoll: 11,1 Zoll-Diagonale
13 Zoll: 13 Zoll-Diagonale
11 + 13 Zoll: 1000 Nits, 1600 Nits bei XDR, P3-Farbraum, entspiegelt, OLED, 120 Hz, laminiert, True Tone, 2732 x 2048, 264 ppi
Prozessor A16-Chip, 6 GB RAM
(begrenzt Multitasking)
M4-Chip, 12 GB RAM
(maximale Reserven)
M5-Chip, 12-16 GB RAM
(maximale Reserven)
Apple Intelligence nein ja ja
iPadOS-
Empfehlung
Ideal mit iPadOS 18
(iPadOS 26 ruckelt)
Zukunftssicher für alle kommenden Updates Zukunftssicher für alle kommenden Updates
Zukunfts-
sicherheit
ca. 3-4 Jahre mit „Ruckeln“
(bis 2031)
ca. 7 Jahre
(bis 2033)
ca. 7-8 Jahre
(bis 2033)
Speicher 128 GB - 512 GB 128 GB - 1 TB 256 GB - 2 TB
Kameras (R+F) 12MP (Rück) + 12MP (Front, lange Seite), 4K Videos 12MP (Rück) + 12MP (Front, lange Seite, Folgemodus), 4K Videos 12MP (Rück) + 12MP (Front, lange Seite, Folgemodus), 4K Videos, LiDAR Scanner
Anschluss USB-C USB-C USB-C / USB 4
Akku Bis zu 10,5 Std. Surfen im Web Bis zu 11 Std. Surfen im Web Bis zu 10 Std. Surfen im Web
Lautsprecher 2 an längerer Seite 2 an längerer Seite 4 an längerer Seite
Touch-ID / Face-ID Fingerabdrucksensor in oberer Taste Fingerabdrucksensor in oberer Taste Face-ID
Apple Pencil Pencil 1. Generation mit USB‑C Adapter (119 Euro UVP), Apple Pencil USB-C Pencil Pro: kabelloses Laden (149 Euro UVP), Apple Pencil USB-C Pencil Pro: kabelloses Laden (149 Euro UVP), Apple Pencil USB-C
Konnektivität Wi-Fi 6, optional 5G, Bluetooth 5.3 Wi-Fi 7, optional 5G, Bluetooth 6 Wi-Fi 7, optional 5G, Bluetooth 6
externes
Keyboard
Apple Magic Keyboard Folio (299 € UVP), Logitech Slim Folio (119 €) Apple Magic Keyboard iPad Air 11" (329€ UVP)
Apple Magic Keyboard iPad Air 13" (349€ UVP)
Apple Magic Keyboard Pro 13" (399€ UVP)
Apple Magic Keyboard Pro 11" (349€ UVP)
Abmessungen /
Gewicht
248,6 x 179,5 x 7 mm, 477 g 11 Zoll: 247,6 x 178,5 x 6,1 mm, 464 g
13 Zoll: 280,6 x 214,9 x 6,1 mm, 617 g
11 Zoll: 249,7 x 177,5 x 5,3 mm, 444 g
13 Zoll: 281,6 x 215,5 x 5,1 mm, 579 g
UVP /
Markt­preis (ca.)
499 € /
450 €
799 € /
700 € (11")
1.299 € /
1.200 € (11")
Vorteile
  • Preistipp: meistens für ca. 450 Euro erhältlich
  • Sicherheits-Updates bis voraussichtlich 2031
  • USB-C ermöglicht einfachen Anschluss externer Geräte
  • Kamera auf der langen Seite gut für Videokonferenzen
  • sehr gute Zukunftssicherheit, dank 12 GB RAM und Support bis voraussichtlich 2033
  • Display laminiert ("verklebt") für besseres Schreibgefühl
  • Display entspiegelt und im Freien bei Sonne gut nutzbar
  • optional mit 12,9-Zoll-Display erhältlich
  • USB-C: einfacher Anschluss externer Geräte (bis 10 Gbit/s)
  • Pencil Pro: kabelloses Laden
  • klare und laute Lautsprecher
  • mehr als doppelte Leistung im Vergleich zum iPad 11
  • Unterstützt Magic Keyboard. Deshalb als Laptop-Ersatz geeignet
  • insgesamt bestes iPad für die Schule mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Beste Zukunftssicherheit, dank M5-Chip, 12 GB RAM und Support bis voraussichtlich 2033
  • hervorragende Displaygröße mit 13 Zoll
  • Display entspiegelt, 1000 Nits
  • USB-C / 4: Anschluss externer Geräte mit super schneller Übertragung
  • Pencil Pro: kabelloses Laden
  • 4 klare und laute Lautsprecher
  • M5-Chip ist extrem schnell
  • 120 Hz für flüssige Anzeige
  • Magic Keyboard
  • als Laptop-Ersatz geeignet
Nachteile
  • zu wenig Leistung für Apple Intelligence und flüssiges Multitasking
  • nur eingeschränkt zukunftssicher
  • Display nicht entspiegelt und nicht laminiert
  • nur Pencil 1 oder Pencil USB-C: Aufladen nur mit Kabel (plus Adapter)
  • relativ teuer
  • 11-Zoll-Modell für Multitasking teilweise etwas klein
  • Zubehör (Pencil Pro & Keyboard) verursacht hohe Zusatzkosten
extrem teuer
Kauftipp: refurbished iPad Pro 13" M4 2024 (etwa 1.000 Euro)
geeignet für: Schüler, die wenig Geld ausgeben möchten: bedingt geeignet für gelegentliches Schreiben; für intensives Zeichnen/Schreiben mangels Laminierung nicht empfohlen. Schüler, Lehrer und Personen, die ein exzellentes Display möchten: sehr gutes Arbeiten mit Texten, Zeichnen, Schreiben von Hand; Lautsprecher laut und klar, 4K-Videobearbeitung, professionelle Bildbearbeitung mit P3-Farbraum, Arbeit im Freien bei Sonne
Mein absoluter Kauftipp: iPad Air M4 13" für ca. 900 € (UVP 999 €). Toll!
Personen, die bestmögliche Leistung möchten:
Das iPad Pro bietet die bestmögliche Leistung aller iPad-Modelle

Ausführlicher Vergleich der iPad-Modelle 2026

Für die Schule sind nur iPads der Modellreihen iPad oder iPad Air wirklich sinnvoll. Die Preise für diese Modelle liegen zwischen 499 Euro (UVP) und 999 Euro (UVP). Das ist sehr viel Geld. Dennoch mein Tipp: Bedenken Sie, dass ein Apple iPad sehr lange hält und Sie es erfahrungsgemäß mindestens sechs Jahre problemlos nutzen können.

Haltbarkeit und Support

Apple liefert für 6-8 Jahre Software- und Sicherheitsupdates und der Akku hält fast immer mindestens 5-6 Jahre. Genauso lange bietet die Hardware mehr als genug Leistung und ist fast nie defekt. Das zeigt die langjährige Erfahrung an meiner Schule mit mehreren hundert Schüler-iPads. Daher kann es sinnvoll sein, gleich das etwas teurere Gerät (mein Tipp: iPad Air) zu kaufen, das dann aber alle Funktionen hat, die Sie für viele Jahre nutzen können.

Leistung

Alle iPad-Modelle ab der iPad Air-Modellreihe von Apple bieten für 6-7 Jahre mehr als ausreichende Leistungsreserven für alle Aufgaben im Schulalltag und beim Lernen zuhause. Alle Schul-Apps wie Schulbücher, Goodnotes oder GeoGebra laufen auf den Tablets blitzschnell und funktionieren exzellent. In Kombination mit einem Apple Pencil sind alle iPad-Modelle hervorragend für Notizen geeignet. Auch Videobearbeitung, Fotos und Multimedia funktionieren mit jedem Gerät flüssig und intuitiv. Lediglich das iPad 11 ist mit Blick auf Leistung nur eingeschränkt zu empfehlen.

Display und Akkulaufzeit

Das sehr helle und scharfe Retina-Display aller iPad-Modelle eignet sich sehr für den Schulunterricht, wobei das Display des iPad Air deutlich besser als das Display des iPad 11 ist. Die Akkulaufzeit aller iPad-Modelle beträgt je nach Modell und Anwendung bis zu 11 Stunden und reicht damit sehr gut für einen ganzen Schultag.

Aufladen und Schnellladen

Die iPad-Modelle lassen sich standardmäßig mit 20 Watt in etwa 2,5 Stunden vollständig aufladen. Mein Tipp: Das iPad Air unterstützt Schnellladen mit bis zu 30 Watt. Wenn Sie ein Schnellladegerät nutzen, verkürzt sich die Ladezeit spürbar. Ein USB-Ladegerät ist bei keinem Gerät im Lieferumfang enthalten. Empfehlenswert sind der Apple 20W USB‑C Power Adapter (29 Euro UVP) oder das leistungsstärkere Anker 30W USB C Ladegerät, GaN 511 Nano 3, PIQ 3.0 PPS Schnellladegerät für iPad und iPhone (ca. 19 Euro). Das Anker-Ladegerät bietet genug Reserven, um das iPad Air mit maximaler Geschwindigkeit zu laden.

Lohnenswerte Investition

Auf 7 Jahre gerechnet kostet somit ein Apple iPad Air (ca. 700 Euro) inklusive Apple Pencil Pro (ca. 130 Euro) also nur ca. 10 Euro pro Monat. Für mich ist das auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition.

Übersicht: Größe aller iPad-Modelle für die Schule im Vergleich zu DIN A4
Übersicht: Größe aller iPad-Modelle für die Schule im Vergleich zu DIN A4

iPad 11. Generation (2025)

iPad 11. Generation (A16) 2025 für die Schule, Schüler und Lehrer
iPad 11. Generation (A16) 2025 für die Schule, Bild: Apple

Das iPad der 11. Generation 2025 (ca. 450 Euro) ist ein gutes Einsteiger-iPad für jüngere Schüler bis Klasse 8, mit dem sich alle Standardaufgaben wie das Surfen im Internet oder das Anschauen von Videos gut erledigen lassen. Es hat einen leistungsstarken A16-Chip, mit dem alle Schreib-, Zeichnen- und Rechenaufgaben, Multimedia sowie das Arbeiten mit Schulbuch-Apps grundsätzlich möglich sind. Es bietet ein übersichtliches 10,9-Zoll-Display, das jedoch leider nicht entspiegelt ist. Die Kosten von 499 Euro sind für das Gebotene gering.

Nachteile sind jedoch der A16-Chip mit nur 6 GB RAM, die fehlende Unterstützung für Apple Intelligence, „Ruckeln“ bei Multitasking, das spiegelnde und nicht laminierte Display und dass Sie den Apple Pencil per Kabel laden müssen.

Beachten Sie die Chip-Falle

Das iPad 11 reicht zwar für alle Standard-Aufgaben, Sie laufen jedoch Gefahr in die „Chip-Falle“ zu tappen. Das iPad 11 hat nur 6 GB RAM. Für eine flüssige Nutzung über 7 Schuljahre empfehle ich das iPad Air M4 mit 12 GB RAM.

Bei einem laminierten Display ist das Schutzglas direkt mit dem Display verbunden ("Verklebt"). Dadurch entsteht ein besseres Schreibgefühl. Das Schreiben fühlt sich "direkter" an, so als ob Sie direkt fast wie auf echtem Papier schreiben. Außerdem gibt es kein hörbares "Klackgeräusch" beim Tippen mit dem Pencil auf das Display.

Beim iPad Air liegt das Schutzglas direkt auf dem Display auf (Laminierung), während  beim normalen iPad eine Luftschicht dazwischen ist
Beim iPad Air liegt das Schutzglas direkt auf dem Display auf (Laminierung), während beim normalen iPad eine Luftschicht dazwischen ist

Die fehlende Laminierung des Displays hat aber auch einen Vorteil: Bei einem Bruch des Displays durch Sturz - was bei jüngeren Schülern bis Klasse 8 häufiger als bei älteren Schülern vorkommt - ist die Reparatur meist kostengünstiger, da dann nur das Schutzglas ohne das Display darunter erneuert werden muss.

Die Zukunftssicherheit des iPad 11 ist jedoch insgesamt begrenzt: Die Leistung reicht für Sicherheitsupdates bis voraussichtlich 2031, doch schon heute ist flüssiges Arbeiten nur eingeschränkt möglich. Mit dem iPad 11 laufen Sie leider Gefahr, in dieselbe „Chip-Falle“ mit zu wenig RAM zu tappen, in die ich 2020 getappt bin. Lösung: Die deutlich bessere Wahl ist das iPad Air M3 oder M4.

Dennoch: Dem Apple iPad der 11. Generation merkt man an, dass hier viele Jahre Entwicklungsarbeit stecken. Das Gerät hat zwar Optimierungspotenzial, es ist aber grundsätzlich für den Unterrichtseinsatz ausgereift. Mit diesem Tablet machen Sie nichts falsch, wenn es um den besten Nutzen pro Euro geht.

Tipp: Aktualisieren Sie mit dem iPad 11 lieber nicht auf iPadOS 26, iPadOS 18 läuft deutlich flüssiger und erhält weiterhin von Apple Sicherheitsupdates. Außerdem: Seit iPadOS 26 muss beim Teilen von Dateien mit AirDrop ein sechsstelliger Code angegeben werden, was sich nicht abstellen lässt. Das ist sehr zeitraubend und unpraktisch. Bei iPadOS 18 müssen Sie diesen Code jedoch nicht eingeben.

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Im Folgenden beschreibe ich die Nachteile des iPad 11 genau:

Kein Apple Pencil Pro

Der größte Nachteil des iPads der 11. Generation: Sie können nur den Apple Pencil der 1. Generation (119 Euro UVP) mit Druckempfindlichkeit oder den Apple Pencil USB-C ohne Druckempfindlichkeit verwenden. Die Reaktion auf Druck wertet den Apple Pencil 1 deutlich auf. Er hat jedoch einen alten Lightning-Stecker und erfordert einen speziellen USB-C-Adapter, über den er dann per Kabel geladen werden kann. Das ist sehr unpraktisch.

Der neuere Apple Pencil USB-C wird auch per Kabel geladen und benötigt zwar keinen Adapter, ihm fehlt jedoch die wichtige Druckempfindlichkeit: Egal mit wie viel Druck Sie schreiben oder malen, der Strich bleibt immer gleich dick, was sich nicht natürlich anfühlt.

Schade, dass das iPad 11 nicht den neuen Apple Pencil Pro unterstützt. Dann würde der Stift einfach induktiv durch Anheften an der Seite des iPads aufgeladen und bei mehr Druck würde der Strich dicker werden.

Display nicht entspiegelt

Ebenso hat das iPad 11 A16 keine Entspiegelung des Displays, wodurch störende Reflexionen zum Beispiel durch die Deckenleuchten im Klassenzimmer zu sehen sein können.

iPad 11: Ohne Apple Intelligence

Das iPad 11 unterstützt Apple Intelligence wie das Zusammenfassen von Texten nicht
Das iPad 11 unterstützt Apple Intelligence wie das Zusammenfassen von Texten nicht, Bild: Apple

Das iPad 11 unterstützt Apple Intelligence nicht, da der A16 Chip hierfür nicht genügend Leistung hat. Apple Intelligence bietet Nutzern zum Beispiel intelligente Zusammenfassungen und Beantwortung von Fragen zu einem Text, Werkzeuge zur Verbesserung von Texten oder zum Durchsuchen von Bildern und Videos, Zugriff auf das Allgemeinwissen von ChatGPT, Genmoji sowie ein verbessertes Siri mit natürlicherer Sprache.

Viele Schulen werden froh sein, dass auf dem in Schulen am meisten genutzten Standard-iPad 11 Apple Intelligence nicht unterstützt wird. So ist die Gefahr geringer, dass Schüler ihre Aufgaben von der Apple KI beantworten lassen, anstatt sie selbst zu bearbeiten.

Praxistipp aus Lehrersicht: Wer auf Apples integrierte KI (Apple Intelligence) verzichten kann, verpasst im Schulalltag wenig. Die kostenlosen KI-Apps von ChatGPT oder Gemini laufen auch auf dem günstigen iPad 11 problemlos, weil sie cloud-basiert sind. Die Rechenarbeit findet auf externen Servern statt, weshalb der RAM des iPads hier egal ist. Das Dilemma dabei: Wer Geld für den Arbeitsspeicher spart, zahlt letztlich mit seinen Daten – denn im Gegensatz zu den Cloud-Riesen verarbeitet Apples eigene KI (Apple Intelligence) die Daten direkt und geschützt auf dem Gerät.

Meine Empfehlung zu mindestens 8 GB RAM (besser 12 GB RAM wie beim iPad Air M4, ca. 700 €) gebe ich vorrangig nicht wegen der Unterstützung für Apple Intelligence und damit des besseren Datenschutzes. Der Hauptgrund ist, dass das System bei intensivem Multitasking – also wenn große PDFs, digitale Schulbücher und Lern-Apps (wie GoodNotes) parallel geöffnet sind – spürbar flüssiger und reaktionsschneller läuft.

Hinweis für Steuerung im Unterricht: Systeme wie Jamf bieten Schulträgern und IT-Admins weitreichende Optionen, um Apple Intelligence (wie die Schreibwerkzeuge oder Bildgenerierung) auf den Schüler-iPads gezielt zu beschränken. Dadurch kann die Schule im Rahmen des Jugendschutzes oder während Klassenarbeiten bestimmte KI-Funktionen temporär oder dauerhaft per Konfigurationsprofil deaktivieren.

Insgesamt gutes iPad 11

Trotz der Nachteile ist das iPad der 11. Generation ein gutes Tablet, das insbesondere für Kinder und jüngere Schüler der Klassen 5-8 gut geeignet ist.

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Das mittelgroße iPad 11 im Verhältnis zu DIN A4.
Das mittelgroße iPad 11 im Verhältnis zu DIN A4.

iPad 10 nicht mehr zu empfehlen

Das iPad 10. Generation 2022 ist veraltet und nicht mehr für die Schule zu empfehlen
Das iPad 10. Generation 2022 ist veraltet und nicht mehr für die Schule zu empfehlen, Bild: Apple

Das iPad 10. Generation 2022 wurde im März 2025 durch das neue iPad 11 (A16) ersetzt. Das iPad 10 ist aktuell für ca. 350 Euro im Internet zu finden und Sie sparen damit ca. 100 Euro im Vergleich zum iPad 11. Generation 2025 (ca. 450 €). Ich würde das iPad 10 trotzdem nicht mehr kaufen.

Die wichtigsten Vorteile des iPad der 11. Generation (2025) gegenüber dem iPad der 10. Generation (2022) sind:

  • Das iPad 11 bietet mit dem A16 Chip und 6 GB RAM etwa 30 Prozent mehr Leistung als das iPad 10 mit A14 Bionic Chip und 4 GB RAM.
  • Das iPad 11 hat 128 GB Speicher, das iPad 10 nur 64 GB.
  • Das iPad 11 erhält voraussichtlich Software-Updates bis ca. 2031, das iPad 10 etwa drei Jahre weniger (bis ca. 2028).

Aus meiner Sicht lohnt sich daher der Aufpreis von nur etwa 100 Euro für das iPad 11. Allein die Tatsache, dass Sie das iPad ca. 3 Jahre länger sicher nutzen können, ist aus meiner Sicht den Aufpreis in jedem Fall wert. Das iPad 11 ist deshalb aus meiner Sicht der langfristig günstigere und  deutlich sinnvollere Kauf. Mehr Infos hierzu bietet mein Artikel "iPad günstig und sinnvoll kaufen: Die 10 besten Tipps 2026".

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iPad 12 vermutlich erst im März 2027

Das iPad der 12. Generation wird wahrscheinlich den A18-Chip mit 8 GB RAM erhalten und ca. 450 € kosten. Damit unterstützt es wie das iPad Air M4 (12 GB RAM, ca. 700 €) Apple Intelligence und flüssiges Multitasking mit iPadOS 26 - kostet jedoch ca. 250 € weniger. Dementsprechend mehr verdient Apple am Verkauf des iPad Air und hat deshalb kein Interesse an einer zeitnahen Veröffentlichung des iPad 12. Daher meine Vermutung: Das iPad 12 wird erst im März 2027 erscheinen.

Dennoch bleibt das iPad Air M4 mein Preis-Leistungs-Tipp: Das iPad Air M4 (ca. 700 €) ist mit 12 GB RAM für ca. 7 statt nur 5 Jahre (iPad 12) zukunftssicher.

Genaue Gründe für meine Vermutung:

  • Laut Apple kein iPad 12 bis Ende Juni 2026: Apples CFO Kevan Parekh hat im "financial call" vom 30.04.2026 indirekt bestätigt, dass bis Ende Juni kein neues iPad 12 zu erwarten ist: On iPad, keep in mind, we face a difficult compare driven by the launch of the A16-powered iPad in the prior year.
    Parekh deutet damit an, dass der Umsatz für das Standard-iPad bis Juni 2026 geringer ausfallen wird als im Vorjahr. Grund dafür ist die Veröffentlichung des iPad 11 (A16) im März 2025. Damit bestätigt er indirekt, dass ein neues iPad 12 zumindest bis Ende Juni 2026 nicht zu erwarten ist.
  • Sicherheit: Das iPad 11 (A16) wurde erst im März 2025 veröffentlicht und wird voraussichtlich Sicherheits-Updates bis mindestens 2031 erhalten. Es besteht also keine Notwendigkeit für eine zeitnahe Aktualisierung, nur um ein sicheres Standard-iPad anzubieten.
  • Vorgängermodell: Das iPad 10. Generation wurde im Oktober 2022 veröffentlicht, es hat also 2,5 Jahre bis zum Upgrade gedauert. Das könnte wieder passieren.
  • Leistungssprung: Der nächsthöhere Prozessor zum aktuellen A16 ist der A18 (eine Weiterentwicklung des A17 Pro). Er wird immer mit 8 GB RAM verbaut. Der A18-Chip mit 8 GB RAM bedeutet einen großen Leistungssprung: Mit dieser Leistung wird Multitasking auch mit dem aktuellen iPadOS 26 flüssig möglich und auch Apple Intelligence wird unterstützt. Genau dies sind jedoch zwei gute Verkaufsargumente für das iPad Air, was Apple nicht so schnell verlieren möchte.
  • Kundenunfreundliche Vergrößerung des iPad Pro ab 2024: Die iPad Pro-Modelle, die seit 2024 auf dem Markt sind, sind nur wenige Millimeter größer als ihre Vorgängermodelle. Das hat praktisch kaum einen Vorteil. Allerdings passen alte Tastaturen und Schutzhüllen nicht auf Pro-Modelle ab 2024, sodass Kunden eine teure neue Tastatur oder Schutzhülle kaufen müssen.
  • Kundenunfreundliche Kompatibilität des Apple Pencil Pro: Der Apple Pencil Pro ist nur mit dem iPad Air oder Pro ab 2024 kompatibel. Noch schlechter: Der ältere Apple Pencil 2 ist mit Modellen ab 2024 nicht mehr kompatibel. Der Kunde ist also wieder gezwungen, neues Zubehör zu kaufen.

Insgesamt scheint es Apple mehr um höheren Umsatz als Kundenfreundlichkeit zu gehen. Deshalb glaube ich nicht an eine kundenfreundliche, zeitnahe Veröffentlichung des iPad 12. Für mich ist es deshalb logisch, dass Apple das iPad 12 erst im März 2027 veröffentlichen wird. Ausführlich erkläre ich das in meinem Artikel „iPad 12: Warum es erst März 2027 erscheint – Alle Gerüchte & Analyse“.

iPad Air 11" und 13" 2026

Das iPad Air 2026 für die Schule, Schüler und Lehrer gibt es mit 11 Zoll und 13 Zoll
Das iPad Air 2026 für die Schule, Schüler und Lehrer gibt es mit 11 Zoll und 13 Zoll, Bild: Apple

Apple bietet das iPad Air mit 11 oder 13 Zoll an. Diese Display-Angaben sind jedoch für Marketing "geschummelt". Real sind die Displaydiagonalen jeweils kleiner und betragen gerundet ca. 10,9 Zoll (27,59 cm) bzw. 12,9 Zoll (ca. 32,8 cm).

Gute Größe für die Schule: das iPad Air 11 Zoll im Vergleich zu DIN A4
Gute Größe für die Schule: das iPad Air 11 Zoll im Vergleich zu DIN A4

Das iPad Air 11" M4 (2026) (ca. 700 €) eignet sich besonders für ältere Schüler (ab Klasse 9) und Lehrer mit einem größeren Budget. Das iPad Air 11" M4 (2026) ist aus meiner Sicht das beste iPad für Schüler und Lehrer. Es hat diese Vorteile:

  • 10,9 Zoll große Bildschirmdiagonale und damit gute Übersicht
  • optional gibt es das iPad Air auch mit großem 12,9-Zoll-Display. Dann ist es fast so groß wie ein DIN-A4-Blatt und bietet 30 % mehr Platz für eine deutlich bessere Übersicht und Sie können zwei Fenster nebeneinander mit Split-View anzeigen. Das hilft sehr beim Arbeiten!
  • Antireflexbeschichtung zur Entspiegelung des Displays. Das hilft vor allem gegen Reflexionen durch die Deckenbeleuchtung im Klassenzimmer.
  • laminiertes Display für ein besseres und direkteres Schreibgefühl.
  • P3-Farbraum und Liquid Retina Display für professionelle Bildbearbeitung und höhere Farbgenauigkeit
  • Mit dem M4-Prozessor bietet das iPad Air mehr als doppelt so viel Leistung wie das iPad 11 und unterstützt deshalb auch Apple Intelligence. Aufgrund der hohen Leistung und 12 GB RAM ist es besonders zukunftssicher.
  • Es unterstützt den Apple Pencil Pro mit Druckempfindlichkeit und kabellosem Laden. Der Apple Pencil Pro wird zur Aufbewahrung magnetisch am iPad befestigt und - ganz besonders praktisch - dabei immer aufgeladen. Schüler mit dem Apple Pencil Pro sind deshalb die Glücklichen, deren Stift immer aufgeladen ist. Ich habe in fast jeder Unterrichtsstunde mindestens einen Schüler, der nicht weiterschreiben kann, da sein iPad-Stift (kein Apple Pencil Pro) leer ist.
  • Der USB-C Anschluss (EU-Standard seit 2024) ermöglicht eine Speichererweiterung per USB-Stick oder den einfachen Anschluss von vielen externen Geräten.
  • Große Auswahl an Speicheroptionen: Das iPad Air ist in verschiedenen Speichergrößen von 128 GB bis 1 TB erhältlich, sodass für jeden Bedarf – ob für schulische Aufgaben oder kreative Projekte – die passende Kapazität gewählt werden kann.
  • Guter Laptop-Ersatz für zu Hause. Sie können Webseiten aufrufen, E-Mails beantworten, einfache Briefe schreiben sowie Videos und Bilder bearbeiten.
  • Für Lehrer: Die Lautsprecher sind sehr klar und laut genug für eine Hörverständnisübung in einem großen Klassenraum mit 30 Schülern

Mein Fazit: Das iPad Air 11" M4 2026 (ca. 700 €) hat insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und lässt sich vielseitig nutzen. Sowohl für Schüler als auch für Lehrer ist es ein sehr gutes iPad für die Schule und viel besser als das iPad 11.

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Zusammenfassung: Unterschied iPad und iPad Air

Im Gegensatz zum iPad 11 ist das iPad Air auch als 13-Zoll-Modell erhältlich.
Im Gegensatz zum iPad 11 ist das iPad Air auch als 13-Zoll-Modell erhältlich.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem iPad und dem iPad Air sind:

  • Das iPad unterstützt nur den Apple Pencil 1 mit Laden per Kabel, das iPad Air den Apple Pencil Pro mit kabellosem Laden (Details: Apple Pencil).
  • Das iPad Air hat eine Antireflexbeschichtung, Support für den erweiterten P3-Farbraum und ein laminiertes Display für ein direkteres Touch-Gefühl. Das iPad hat diese Qualitäten nicht.
  • Der M4-Prozessor des iPad Air M4 ist mehr als doppelt so schnell wie der A16-Prozessor des iPad.
  • Das iPad Air M4 hat mit 12 GB RAM doppelt so viel Arbeitsspeicher wie das iPad 11. Dadurch bietet es ca. 7 Jahre flüssige Leistung, während das iPad 11 nur eingeschränkt zukunftssicher ist.
  • Das iPad Air 11" und iPad 11 bieten ein mittelgroßes Display mit 10,9-Zoll-Diagonale und Liquid Retina Display, während das Display des iPad Air 13" 12,9 Zoll misst.

Mehr Details zu den Unterschieden bietet der Artikel "iPad vs. iPad Air: Die Apple Tablets im Vergleich".

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iPad Pro für die Schule? Am besten mit 13 Zoll-Display

iPad Pro M5 2025 mit 13 Zoll: das größte iPad für die Schule
iPad Pro M5 2025 mit 13 Zoll: das größte iPad für die Schule, Bild: Apple

Oberhalb des iPad Air bietet Apple das iPad Pro insbesondere als Modell für professionelle Bild- und Videobearbeitung an. Die neueste Generation des iPad Pro M5 2025 ist in zwei Display-Größen erhältlich: iPad Pro 11" M5 2025 (UVP ab 1.299 Euro, ca. 1.200 €) und iPad Pro 13 Zoll M5 2025 (UVP ab 1.649 Euro, ca. 1.500 €).

Technische Vorteile des iPad Pro gegenüber dem iPad Air

Aus meiner Sicht sind die technischen Verbesserungen des iPad Pro für die Schule nicht notwendig, da das iPad Air bereits alles bietet, was für den Unterricht notwendig ist. Die Vorteile des iPad Pro sind:

  • Doppelt so hohe Helligkeit mit 1000 Nits. Der Unterricht findet aber fast immer in Klassenräumen mit wenig Sonneneinstrahlung statt. Daher ist die Helligkeit des iPad Air mit 500 Nits meiner Erfahrung nach immer sehr gut und mehr als ausreichend.
  • Das Display stellt 120 statt 60 Bilder pro Sekunde dar. Apple nennt diese variable 10-120 Hz-Technologie "ProMotion". Mit 120 Hz werden Bewegungen und auch Inhalte beim Scrollen flüssiger dargestellt. In der Schule geht es fast immer um "statische" Notizen und nicht um bewegte Bilder. Deshalb ist die ProMotion-Technologie für den Unterricht nur in seltenen Fällen eine Verbesserung.
  • ProMotion im Test: Zum Testen habe ich zwei Monate lang die Bildwiederholfrequenz meines alten iPad Pro auf 60 Hz beschränkt („Einstellungen“ > „Bedienungshilfen“ > „Bewegung“ > „Bildrate beschränken“). In meinem Arbeitsalltag als Lehrer habe ich keine Verschlechterung der Bildqualität festgestellt. Bestätigt hat sich für mich, dass der Unterschied zwischen 60 und 120 Hz nur im direkten Vergleich auffällt. ProMotion (120 Hz) ist für mich deshalb kein Kaufargument für ein iPad Pro.

  • 4 statt 2 Lautsprecher. Auch für Lehrer sind die 2 Lautsprecher des iPad Air laut und klar genug, um damit mit 30 Schülern eine Hörverständnisübung ohne externe Boxen durchzuführen.
  • M5-Chip statt M4-Chip. Schon der M4-Prozessor des iPad Air bietet weit mehr als genug Leistung für den Unterricht.
  • Ein etwas größeres Display mit 11,1 Zoll (statt 10,9 Zoll) bzw. 13 Zoll (statt 12,9 Zoll) macht in der Praxis kaum einen Unterschied.

Das iPad Air M4 hat wie das iPad Pro M5 12 GB RAM, damit entfällt ein wichtiges Upgradeargument für das iPad Pro. Lediglich mit 1 TB Speicher oder höher bietet das iPad Pro 16 GB RAM.

Die Leistung und Bildschirmqualität des iPad Pro sind zwar insgesamt noch besser als die des iPad Air, jedoch werden Sie die Unterschiede im Schulalltag nicht feststellen.

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Vorteil von iPad Pro und iPad Air: ein optionales 13-Zoll-Display

Das iPad Pro ist wie das iPad Air als 11-Zoll- und als 13-Zoll-Modell erhältlich.
Das iPad Pro ist wie das iPad Air als 11-Zoll- und als 13-Zoll-Modell erhältlich.

Sowohl das iPad Pro als auch das iPad Air sind nicht nur mit 11 Zoll, sondern auch als iPad Pro 13" oder iPad Air 13" erhältlich. Die Bildschirmdiagonale ist dann zwei Zoll und damit über 5 cm größer als bei den 11-Zoll-Modellen und damit fast so groß wie ein DIN A4-Blatt. Der Bildschirmzuwachs beträgt große 30 Prozent. Mit diesem großen Bildschirm ist es komfortabel möglich, im Unterricht zwei Fenster nebeneinander zu nutzen. Dies erhöht die Übersichtlichkeit enorm. So können Sie zum Beispiel ein Schulbuch und Goodnotes nebeneinander gut lesbar anzeigen. Dies auch dann, wenn Sie Probleme mit kleinen Schriftgrößen haben. Aus diesen Gründen kenne ich viele Kolleginnen und Kollegen, die ein iPad Pro 13" Zoll oder iPad Air 13" in ihrem Unterricht nicht mehr missen möchten. Mir geht es genauso.

Für ein iPad Pro 13" müssen Sie jedoch extrem teure 1.649 Euro (UVP) bezahlen. Deshalb empfehle ich Ihnen das iPad Air 13 Zoll als preisgünstige Alternative:

Das iPad Air 13" ist mit ca. 900 € (999 € UVP) etwa 600 Euro günstiger als das iPad Pro 13". Toll! Mein absoluter Kauftipp!

Alternativer Kauftipp: Refurbished iPad Pro 13 Zoll von asgoodasnew

Ein refurbished iPad Pro 13 Zoll ist eine hervorragende günstigere Alternative zu einem neuen iPad Pro 2025
Ein refurbished iPad Pro 13 Zoll ist eine hervorragende günstigere Alternative zu einem neuen iPad Pro 2025

Mein alternativer Kauftipp: Auch ein generalüberholtes (refurbished) iPad Pro 13 Zoll eignet sich hervorragend für die Schule. Ich selbst verwende als Lehrer ein iPad Pro 12,9 Zoll 4. Generation 2020 (gebraucht ab ca. 700 €). Das Display hat eine ähnlich gute Qualität wie das aktuelle iPad Air M4 2026. Die volle Helligkeit von 600 Nits nutze ich in der Schule nie. Vor allem das große 12,9-Zoll-Display möchte ich nicht missen, da es fast die Größe eines DIN-A4-Blattes hat und Inhalte immer übersichtlich dargestellt werden.

Erfreulich ist, dass die Batterie meines inzwischen über 5 Jahre alten iPad Pro 12,9 Zoll von 2020 immer noch sehr gut funktioniert und eine Kapazität von 94 Prozent hat.

Ich liebe die Arbeit mit meinem iPad Pro 12,9 Zoll besonders im Englischunterricht. Vor allem Schulbücher lassen sich damit sehr komfortabel nutzen. Audios und Videos spielt es kinderleicht und ohne externe Boxen klar und laut genug für eine ganze Schulklasse ab. Insgesamt stellt das iPad Pro 12,9 Zoll für mich eine deutliche Verbesserung des Unterrichts dar.

Ich habe mir deshalb im Juni 2026 das neue iPad Air M4 (13") mit 12 GB RAM gekauft, das mein absoluter Kauftipp ist. Grund hierfür war nicht das Display, sondern die deutlich zu geringe Leistung meines alten iPad Pro (2020) seit meinem Upgrade auf das aktuelle iPadOS 26. Das iPadOS benötigt seit Version 26 mindestens 8 GB RAM und einen schnellen M-Chip (M1 oder höher) für flüssiges Arbeiten. Mein iPad Pro (2020) hatte jedoch nur einen A12Z-Chip mit 6 GB RAM. Ich war deshalb 2020 voll in die „Chip-Falle“ mit zu wenig RAM getappt. Um dieser Falle endgültig zu entgehen, bin ich im Juni 2026 auf das neue iPad Air M4 (13") mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher umgestiegen.

Wie sich das Tablet im Unterricht schlägt, lesen Sie in meinem iPad Air (M4) 2026 Lehrer-Langzeittest.

Möchten Sie unbedingt ein gebrauchtes iPad Pro, haben Sie 2 Optionen:

  1. Das refurbished iPad Pro 12,9 Zoll 2022: Preis im Zustand "wie neu" ca. 700 Euro

  2. Das refurbished iPad Pro 13 Zoll 2024: Preis im Zustand "wie neu" ca. 1.000 Euro

Die wichtigsten Daten der beiden iPad Pro-Modelle:

  iPad Pro 13" M4 2024 iPad Pro 12,9" 2022
Chip M4, ca. 50 % schneller M2
Display OLED, 13 Zoll, 10-120 Hz Mini-LED, 12,9 Zoll, 10-120 Hz
Helligkeit 1.000 Nits 1.000 Nits
Support-Ende (Prognose) ca. 2033 ca. 2030
Preis neu 1.449 € UVP ca. 950 €
Preis gebraucht "wie neu" ca. 1.000 € ca. 700 €

iPad Pro 12,9 2022 bei asgoodasnew

iPad Pro 13 2024 bei asgoodasnew

Warum ich asgoodasnew empfehle: Im Januar 2024 habe ich für jemanden aus meiner Familie bei asgoodasnew ein refurbished iPad Pro 12,9 Zoll der 6. Generation 2022 im Zustand "wie neu" für 1.044 Euro gekauft. Die Lieferung erfolgte per DHL Express am nächsten Werktag. Der Zustand des gebrauchten iPad Pro war tatsächlich "wie neu". Ich konnte keine Kratzer oder sonstige Beschädigungen feststellen. Ein ausführlicher Funktionstest zeigte, dass das Gerät einwandfrei funktionierte.

Die größte Überraschung war für mich der Zustand des Akkus: Der Test des Akkus zeigte, dass das iPad Pro eigentlich neu war, denn die Anzeige der "Ladezyklen" zeigte mit der kostenlosen Testversion von iMazing eine "1". Das iPad Pro war also erst einmal vollständig aufgeladen worden. Super!

Daher kann ich den Kauf eines iPad Pro bei asgoodasnew uneingeschränkt empfehlen. Außerdem gehen Sie kein Risiko ein: Sie können ein dort gekauftes iPad ausgiebig testen und bei Nichtgefallen innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen kostenlos zurücksenden. Darüber hinaus bietet asgoodasnew nach einer kostenlosen und einfachen Registrierung 30 Monate Garantie. Toll!

Fazit: Insgesamt habe ich für mein Familienmitglied ein absolut neuwertiges iPad Pro 12,9 Zoll gekauft, das keinerlei Gebrauchsspuren aufweist und nur einmal aufgeladen wurde. Ein tolles Schnäppchen!

iPad Pro 12,9 2022 bei asgoodasnew

iPad Pro 13 2024 bei asgoodasnew

Mein Fazit: iPad Pro oder iPad Air für die Schule

  • Im Vergleich mit dem iPad Air bietet das iPad Pro mit 11 Zoll kaum spürbare Verbesserungen im Schulalltag. Den Aufpreis von ca. 500 Euro ist es nicht wert.
  • Das iPad Air 11" ist Preis-Leistungs-Sieger, wenn Ihnen ein 11 Zoll-Bildschirm ausreicht.
  • Das iPad Air 13" kostet neu etwa 200 Euro mehr als das iPad Air mit 11 Zoll. Für mich lohnt sich der geringe Aufpreis für den 30 Prozent größeren Bildschirm auf jeden Fall. Wenn Ihnen ein 13-Zoll-Bildschirm wichtig ist: Auch ein generalüberholtes iPad Pro 13 Zoll hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist etwa genauso gut wie das aktuelle iPad Air 13 Zoll.
  • Ein iPad Pro 11" oder iPad Pro 13" ist für die Schule fast immer zu teuer. Lohnenswert sind die Pro-Modelle lediglich für professionelle Anwender für Bild-, Video- und Musikbearbeitung.

iPad mini (A17 Pro) 2024: zu klein für den Unterricht

Das iPad mini (A17 Pro) 2024 ist zu klein für Schüler und Lehrer
Das iPad mini (A17 Pro) 2024 ist zu klein für Schüler und Lehrer, Bild: Apple
Zu klein für die Schule: Das iPad mini (A17 Pro) 2024 im Vergleich mit DIN A4
Zu klein für die Schule: Das iPad mini (A17 Pro) 2024 im Vergleich mit DIN A4

Das iPad mini (A17 Pro) 2024 (679 Euro UVP, ca. 600 €) ist für die Schule schlecht geeignet. Es hat nur eine Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll. Damit bietet das iPad mini zu wenig Platz, um gleichzeitig ein Schulbuch und Goodnotes anzuzeigen. Für Schüler und Lehrer ist es daher nicht zu empfehlen. Ich kenne niemanden an meiner Schule, der ein iPad mini benutzt.

Abgesehen von dem zu kleinen Display bietet das iPad mini mit dem A17 Pro und 8 GB RAM zwar genug Leistung für Apple Intelligence, bleibt aber aufgrund der Größe ungeeignet für die Schule.

Wo kann man ein iPad günstig für die Schule kaufen?

Ein iPad können Sie günstig für die Schule kaufen, wenn Sie diese Tipps berücksichtigen:

  1. Integration in das Schulnetzwerk Pflicht?
  2. Neues iPad günstig kaufen
  3. Educationrabatt und Schülerrabatt
  4. Gebrauchtes iPad günstig kaufen
  5. Weitere Tipps

Tablet-Klassen: Integration in das Schulnetzwerk Pflicht?

Schüler und Lehrer dürfen ein iPad nur mit Genehmigung der Schule im Unterricht verwenden. Viele Schulen haben mittlerweile ein iPad-Konzept. Darin ist beispielsweise geregelt, ob ein Schüler ein iPad im Unterricht benutzen darf und welche Regeln für die Nutzung gelten.

Viele Schulen erlauben die Nutzung von iPads nur in Tablet-Klassen. Dann verwendet jeder Schüler in der Klasse ein iPad, das über JAMF (ca. 35 Euro Lifetime) und den Apple School Manager in das Schulnetzwerk integriert ist. Denn nur dann können Lehrer überwachen, welche Apps Schüler im Unterricht nutzen. Weiterer Vorteil der Integration eines iPads in das Schulnetzwerk ist, dass jeder Schüler von Apple eine kostenlose Erweiterung des iCloud-Speichers auf 200 GB erhält.

Erkundigen Sie sich also unbedingt vor dem Kauf, ob Sie ein iPad ohne Einbindung in das Schulnetzwerk nutzen dürfen oder nicht.

Falls die Einbindung in das Schulnetzwerk von der Schule vorgeschrieben ist: Die Schule arbeitet in diesem Fall mit einem Apple Authorised Education Specialist zusammen. Die Eltern kaufen das iPad bei diesem Apple Specialist, sodass es bei der Lieferung bereits mit JAMF und dem Apple School Manager bzw. Apple Enrollment Program (ADE) in das Schulnetzwerk integriert ist. Meiner Erfahrung nach liegt der iPad-Preis bei einem Education Specialist jedoch meistens 5-10 Prozent über dem Preis bei Amazon. Ferner liegen die Lieferzeiten meistens bei ca. 6 Wochen.

Es geht aber auch umgekehrt: Sie kaufen ein iPad zum Beispiel bei Amazon und geben es dann bei einem Apple Authorised Education Specialist ab. Dieser bindet es dann für ca. 60-90 Euro in das Schulnetzwerk ein. Die Einbindung dauert nach meiner Erfahrung ca. 4-6 Wochen. Es macht daher Sinn, dies vorab mit dem Education Specialist zu planen und das iPad zum Beispiel zu Beginn der Sommerferien einzuschicken.

Einige Schulen sind aufgrund der hohen Kosten und der langen Wartezeit für die Einbindung neuer iPads in das Schulnetzwerk dazu übergegangen, iPads selbstständig in das Schulnetzwerk zu integrieren. Fragen Sie einfach nach, ob Ihre Schule dies auch anbietet.

Neues iPad günstig kaufen

Amazon

Ein neues iPad kann man am günstigsten bei Amazon kaufen, das aus meiner Sicht die besten Apple iPad-Angebote für Schüler hat. Meiner Erfahrung nach hat Amazon oft den günstigsten iPad-Preis oder ist nur geringfügig teurer. Dies gilt auch im Vergleich zu den Apple Bildungspreisen: Sie erhalten meistens bei Amazon ein iPad günstiger, auch wenn Sie bei einem anderen Anbieter einen Apple Bildungsrabatt erhalten würden. Es lohnt sich also immer, genau zu vergleichen.

iPads von Amazon können Sie innerhalb von 30 Tagen zurückgeben. Sie erhalten dann Ihr Geld zurück. Das klappt nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig.

Am Amazon Prime Day (Juli) oder Black Friday (letzter Freitag im November) können Sie häufig ein besonderes Schnäppchen machen. Insgesamt ist Amazon ein sehr günstiger und seriöser Anbieter.

Cyberport

Sehr positive Erfahrungen habe ich auch mit Cyberport gemacht. Cyberport ist ein seriöser Onlineshop mit Firmensitz in Dresden, der sich seit 1998 auf Apple-Produkte spezialisiert hat. Cyberport ist "Apple Autorisierter Service Provider" und bietet Ihnen daher als "Apple Service Point" auch hervorragenden Support für Apple-Produkte mit Original Apple Ersatzteilen.

Apple iPads sind bei Cyberport fast immer genauso günstig wie bei Amazon. Auch bei Cyberport haben Sie 30 Tage Rückgaberecht, kostenlosen Rückversand und Sie erhalten einen sehr guten Service.

Educationrabatt und Schülerrabatt

Apple Back to School

Mit der jährlichen Aktion Apple Back to School (erwartet ab August 2026) bietet Apple jeden Sommer in Deutschland zusätzlich zum üblichen Bildungsrabatt (5-9 Prozent) weitere Vergünstigungen an. 2025 gab es zu einem iPad Air (ab 579 Euro) oder iPad Pro (ab 969 Euro) einen Apple Pencil Pro gratis dazu. Die Preise sind jedoch meistens nicht günstiger als die marktüblichen Preise für ein iPad Air 11" oder ein iPad Pro 11". Den Education-Rabatt und den kostenfreien Apple Pencil Pro erhalten Sie jedoch nur, wenn Sie über UNIDAYS nachweisen, dass Sie Student, Lehrkraft oder Mitarbeiter einer Bildungseinrichtung sind. Schüler und ihre Eltern sind von der Aktion leider ausgeschlossen.

Einen Rabatt auf das iPad der 11. Generation 2025 gewährt Apple bei dieser Aktion nicht, was aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar ist. Denn gerade dieses iPad-Modell wird in Schulen am häufigsten zum Lernen eingesetzt, ist aber für viele Eltern leider sehr teuer.

Lohnt sich die Aktion "Apple Back to School" für Schüler?

Der Name "Apple Back to School" suggeriert, dass es dabei direkt bei Apple einen großen Schülerrabatt auf iPads gibt. Unfassbar ist jedoch für mich, dass Schüler von dieser Aktion ausgeschlossen sind. Apple bietet lediglich dauerhaft einen Schülerrabatt über die "Apple Authorised Education Specialists" an. Nach meiner Erfahrung ist ein iPad dort jedoch fast immer etwa 5-10 Prozent teurer als bei Amazon. Ausführliche Informationen bietet mein Artikel "Apple Bildungsrabatt, Studentenrabatt: Nur „Apple Back to School” lohnt sich"

Education-Rabatt bei Apple-Händlern

Mehrere Händler bieten Apple iPads mit einem Education-Rabatt (Apple Bildungsrabatt) von ca. 5-8 Prozent für Schulen an. Hierbei müssen Sie nachweisen, dass Sie Schüler (über 18 Jahre), Student oder Lehrer sind. Auch Apple bietet in seinem Education Store ca. 5-9 % Rabatt auf Neuware. Meiner Erfahrung nach führt ein Education-Rabatt meistens nicht zum günstigsten Preis. Sie erhalten ca. 10 Prozent Rabatt oder mehr für ein iPad bei Amazon oder über ein Preisvergleichsportal. Auch für Schulen lohnt sich nach meiner Erfahrung der Education-Rabatt für ein Schul-iPad fast nie.

Wie viel kostet ein iPad mit Schülerrabatt?

Ein iPad 11. Generation (2025) mit den üblichen ca. 5-9 Prozent Schülerrabatt (Apple Education-Rabatt) kostet rund 450 Euro und ein iPad Air 11" M4 (2026) kostet rund 700 Euro.

Gebrauchtes (refurbished) iPad günstig kaufen

Ein refurbished (generalüberholtes) iPad können Sie am besten bei den deutschen Unternehmen asgoodasnew oder rebuy kaufen und dabei 10-20 Prozent sparen. Es gibt viele Anbieter für refurbished iPads. Achten Sie darauf, bei wem Sie kaufen. Sollte der Anbieter im Ausland sitzen (oft bei backmarket.de), kann es im Garantiefall schwierig werden. Fragen Sie sich außerdem, ob sich ein refurbished iPad für Sie lohnt oder ob ein neues Gerät nicht doch besser für Sie ist. Zu bedenken ist hierbei vor allem, wie lange die Batterie noch hält. Denn der Austausch der Batterie kostet je nach Modell mindestens 135 Euro und bei einem iPad Pro über 200 Euro. Ich würde deshalb kein iPad kaufen, das älter als zwei Jahre ist.

Refurbished iPads: von Amazon, asgoodasnew, rebuy und Back Market

Refurbished (generalüberholte) iPads können eine gute Alternative zu einem teuren neuen iPad sein. Aus meiner persönlichen Sicht lohnt sich das aber erst bei iPads ab 1000 Euro. Sie können ca. 200-400 Euro sparen, wenn Sie ein refurbished iPad der Vorgängergeneration kaufen, das etwa 900 Euro kostet. Ich selbst verwende für meinen Unterricht ein refurbished iPad Pro 12,9 Zoll von 2020. Ich würde aber heute auf jeden Fall ein refurbished iPad Pro 13 2022 oder 2024 im Zustand "wie neu" von asgoodasnew kaufen. Mein Kauftipp!

iPad Pro 12,9 2022 bei asgoodasnew

iPad Pro 13 2024 bei asgoodasnew

asgoodasnew und rebuy

Bei asgoodasnew und rebuy können Sie refurbished iPads mit hohen Rabatten kaufen. asgoodasnew bietet 30 Monate (nach Registrierung per E-Mail) und rebuy 36 Monate Garantie darauf, dass alle elektronischen Geräte "vollumfänglich funktionieren". Ausgeschlossen von dieser langen Garantie ist leider der Akku. Das ist aber kein Problem, da das iPad vor dem Verkauf gründlich getestet wurde: Beide Unternehmen garantieren beim Kauf mindestens 80 Prozent Akkukapazität. Außerdem können Sie ein iPad innerhalb von 30 Tagen bei asgoodasnew und von 21 Tagen bei rebuy ohne Angabe von Gründen kostenlos zurückgeben. Sollte der Akku (so prüfen Sie den Akku) oder sonst etwas nicht korrekt funktionieren, schicken Sie das iPad einfach zurück. Sie erhalten dann Ihr Geld zurück. Bei einem späteren Defekt des Akkus können Sie ab 135 Euro bei Apple einen neuen Akku einbauen lassen. Ihr Risiko ist also insgesamt gering.

Ein Vorteil von asgoodasnew und rebuy ist, dass Sie die dort angebotenen iPads direkt von asgoodasnew bzw. rebuy kaufen. Bei Problemen können Sie sich direkt an das Unternehmen wenden. Beide Unternehmen haben ihren Firmensitz in Deutschland. asgoodasnew macht einen seriösen Eindruck, ebenso wie rebuy.

Back Market

Backmarket.de scheint oft günstigere Preise als rebuy anzubieten. Allerdings ist das Geschäftsmodell dort ganz anders: Sie kaufen bei Backmarket.de nicht direkt von Back Market (Firmensitz in Frankreich), sondern von einem Händler, der in vielen Fällen im Ausland sitzt. Backmarket.de ist dabei nur der Vermittler. Bei einem Garantiefall könnte es also schwieriger werden Ersatz zu erhalten. Ausführliche Informationen zu Backmarket.de finden Sie bei Giga.de. Ich persönlich würde aus diesen Gründen einen Kauf bei asgoodasnew oder rebuy bevorzugen.

Fazit: gebrauchte (refurbished) iPads

Insgesamt stellt sich bei generalüberholten iPads immer die Frage, wie viel Rabatt Sie im Vergleich zum Neupreis erhalten. Vergleichen Sie genau, ob sich die Ersparnis für Sie lohnt oder ob ein Neugerät doch besser ist. Ich persönlich würde ein refurbished iPad erst ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von über 1.000 Euro in Betracht ziehen.

Weitere Tipps für ein günstiges iPad

  • Das tollste Einkaufserlebnis bietet mit Sicherheit der Kauf direkt bei Apple. Allerdings zahlen Sie dort fast immer die unverbindliche Preisempfehlung, wohingegen Sie bei Amazon oder Cyberport auf iPads meist 8-12 Prozent Rabatt erhalten.
  • Viele Händler bieten Tablets von Apple zu verschiedenen Aktionen beim Black Friday (letzter Freitag im November) oder Amazon Prime Day (Juli) vergünstigt an. Mehr als 15 Prozent Rabatt habe ich aber auch dann noch nie gesehen.
  • Da alle Apple iPad-Modelle hochpreisig sind und hierbei guter Service besonders wichtig ist, würde ich nicht das günstigste Angebot wählen. Stattdessen würde ich nur bei einem seriösen Händler kaufen, der aktuell ein günstiges Angebot macht.
  • Für dasselbe iPad-Modell zahlen Sie in vielen Fällen ca. 10-30 Euro weniger, wenn Sie eine andere Farbe auswählen. Da Sie in der Schule eine Schutzhülle mit Stifthalterung verwenden sollten, ist die Farbe Ihres iPads kaum sichtbar. Denn die Schutzhülle verdeckt die Farbe fast vollständig.

Weitere Tipps bietet Ihnen der Artikel "iPad günstig und sinnvoll kaufen: Die 10 besten Tipps 2026".

Was kostet ein Schul-iPad?

Die Kosten für ein Schul-iPad hängen vom iPad-Modell sowie von Zubehör wie Schutzhülle, Apple Pencil und einer optionalen Geräteversicherung ab. Der Neupreis für das günstigste Schul-iPad-Paket liegt erfahrungsgemäß bei insgesamt ca. 730 Euro. Beispiel:

  • iPad 11. Generation mit 128 GB: 450 €
  • MDM-Lizenz (Jamf School) zur Verwaltung im Schulnetzwerk: 35 €
  • Schutzhülle: 25 €
  • Apple Pencil USB-C: 80 €
  • Geräteversicherung (4 Jahre): 140 Euro

Wer zahlt das iPad für die Schule?

Laut Schulministerium NRW kann eine Schule die Eltern nicht zum Kauf eines iPads zwingen. Die Schule muss den Schülern entweder kostenlos ein iPad zur Verfügung stellen oder den Unterricht ohne iPad durchführen. Die Schulkonferenz darf also nicht beschließen, dass die Eltern die Kosten für die iPads tragen müssen.

Das Schulministerium NRW erläutert außerdem, dass ein iPad in einer Schule "keine Pflicht" sein darf. Daher müssen in den meisten Fällen die Eltern zahlen, wenn sie sich freiwillig für ein iPad ihres Kindes entscheiden. Manche Städte fördern Schul-iPads oder stellen einige Geräte kostenlos (als Ausleihe) zur Verfügung. Ebenso erhalten einige Schulen iPads im Rahmen eines Schulsponsorings.

Kann ich ein iPad für die Schule beantragen?

Ein iPad für die Schule ist in Deutschland keine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht (Schulministerium NRW). Daher besteht kein rechtlicher Anspruch auf Kostenübernahme vom Land oder der Stadt. Sie können zwar ein iPad für die Schule beantragen, jedoch wird die zuständige Behörde (z.B. das Sozialamt) einen Nachweis der Schule einfordern. Hierin soll die Schule bestätigen, dass das iPad für die Schule "unerlässlich" ist. Im Grunde kann die Schule jedoch nicht bestätigen, dass das iPad für den Unterricht "unerlässlich" ist. Denn diese Bestätigung wird beispielsweise vom Schulministerium NRW nicht erlaubt. Folglich hat das Beantragen eines iPads für die Schule wenig Aussicht auf Erfolg.

iPad für die Schule steuerlich absetzen

Die Lohnsteuerhilfe Bayern erläutert, wie Sie ein iPad für die Schule steuerlich absetzen können:

  1. "Die Ausgaben für technische Arbeitsmittel [z.B. iPad] sind bei alleiniger Nutzung von Schülern steuerlich nicht absetzbar."
  2. "Werden die Geräte jedoch mit den Eltern geteilt und von denen dann noch beruflich genutzt, ist ein anteiliger Steuervorteil möglich."

iPad für die Schule kaufen: Kauftipps und Erfahrungen aus der Schule

iPad für die Schule kaufen - preisgünstig und sinnvoll mit dem richtigen Zubehör
iPad für die Schule kaufen - preisgünstig und sinnvoll mit dem richtigen Zubehör, Bild: Apple

iPads sind leider hochpreisig. Hier sind ein paar Tipps und Fakten zum Thema "iPad Schule", die Sie bedenken sollten, um möglichst preisgünstig und sinnvoll zu kaufen - und mit dem richtigen iPad-Zubehör für die Schule.

Welche iPad-Speichergröße ist für die Schule ausreichend?

Eine iPad-Speichergröße von 128 GB ist für die Schule völlig ausreichend. Damit haben Sie genug Speicherplatz für alle benötigten schulischen Apps wie Goodnotes, digitale Schulbücher und weiteres Unterrichtsmaterial. Durch das iPadOS (ca. 15 GB) und eventuell Apple Intelligence (benötigt ca. 10–15 GB Speicher) stehen Ihnen von den 128 GB zwar nur knapp 100 GB zur Verfügung, diese reichen jedoch für alle Schul-Apps, mehrere tausend Dateien, Fotos und Videos. Sollte der Speicherplatz dennoch knapp werden, können Sie nicht benötigte Dateien löschen oder in der kostenlosen Apple Schul-iCloud speichern. Für Schul-iPads, die mit einer Managed Apple-ID ins Schulnetzwerk integriert sind, stellt Apple kostenlos 200 GB in der Schul-iCloud zur Verfügung.

Deshalb ist der Aufpreis von ca. 130 Euro für 256 GB unnötig. Bedenken sollten Sie jedoch, dass sich der Speicher eines iPads nachträglich nicht erweitern lässt. Notfalls können Sie ein iPad mit einem USB-Stick um bis zu 512 GB erweitern. Das ist viel günstiger: Ein 128 GB USB-C Stick kostet nur etwa 15 Euro.

Welche iPad-Größe für die Schule?

Apple bietet seine iPad-Modelle in drei Größen an: 13 Zoll, 11 Zoll und 8 Zoll
Apple bietet seine iPad-Modelle in drei Größen an: 13 Zoll, 11 Zoll und 8 Zoll

Alle Apple iPad-Modelle sind kleiner als ein DIN A4-Blatt, wie die Abbildung oben zeigt. Damit passt jedes iPad-Modell problemlos in jede Schultasche und auch das Gewicht der iPad-Modelle ist mit ca. 500 bis 700 Gramm sehr gering.

13 Zoll: Die beste Übersicht für den Unterricht bieten die 13-Zoll-Modelle: das iPad Pro 13" (1.649 Euro UVP) mit einer Bildschirmdiagonalen von 13 Zoll und das iPad Air 13" (999 Euro UVP) mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,9 Zoll. Diese haben fast die Größe eines DIN A4-Blattes und deshalb die beste iPad-Größe für die Schule. Mit diesen können Sie übersichtlich in mehreren Apps nebeneinander arbeiten.

Das neue Fenstersystem von iPadOS 26 ermöglicht ein flexibleres Multitasking mit dem Stage Manager. Nutzer können Apps auf einem 13-Zoll-Display besonders einfach steuern, organisieren und zwischen ihnen wechseln.
Das neue Fenstersystem von iPadOS 26 ermöglicht ein flexibleres Multitasking mit dem Stage Manager. Nutzer können Apps auf einem 13-Zoll-Display besonders einfach steuern, organisieren und zwischen ihnen wechseln, Bild: Apple

Auf einem großen 13-Zoll-Display lässt sich das neue Fenstersystem seit iPadOS 26 besonders gut nutzen und ermöglicht flexibleres Multitasking. Nutzer können Apps einfacher steuern, organisieren und zwischen ihnen wechseln.

11 Zoll: Etwas kleiner, aber deutlich günstiger sind das Apple iPad Air 11" 2026 (mein Kauftipp!) mit einer Bildschirmdiagonalen von 10,9 Zoll (27,69 cm) für 799 Euro UVP und das iPad 11 2025 mit gleicher Displaygröße für 499 Euro UVP. Eine Displaygröße von 10,9 Zoll bietet im Schulalltag eine gute Balance zwischen Übersichtlichkeit und Handlichkeit.

8 Zoll: Das iPad mini ist mit seinem nur 8,3-Zoll großen Display zu klein für die Schule.

Ausführliche Informationen, welche iPad-Größe für die Schule wirklich sinnvoll ist, bietet der Artikel "Welche iPad-Größe passt zu mir? Alle iPad-Größen im Überblick".

Split-View seit iPadOS 26

Mit dem 13-Zoll-Bildschirm des iPad Air lassen sich zwei Fenster komfortabel nebeneinander anzeigen
Mit dem 13-Zoll-Bildschirm des iPad Air lassen sich zwei Fenster komfortabel nebeneinander anzeigen

Mit dem 13-Zoll-Bildschirm des iPad Air lassen sich zwei Fenster komfortabel nebeneinander anzeigen. Diese früher "Split-View" genannte Ansicht ist auch weiterhin in iPadOS 26 integriert:

  • Aktivieren Sie in den Einstellungen bei "Multitasking & Gesten" den Modus "Apps als Fenster" oder "Stage Manager".
  • Wischen Sie dann einfach kurz am oberen Rand des Displays von oben nach unten. Anschließend sehen Sie drei kleine Icons: ein rotes Kreuz, ein gelbes Minus zum Verkleinern und ein grünes Icon mit Pfeilen zum Maximieren des Fensters.
    Wenn Sie nun 2 bis 3 Sekunden lang auf diese drei Icons drücken (nicht kurz antippen), öffnet sich ein Kontextmenü mit der Option „Bewegen & Skalieren”, mit der Sie einen horizontalen oder vertikalen Splitscreen aktivieren können.
Mit dem 13-Zoll-Bildschirm des iPad Air lassen sich zwei Fenster komfortabel mit Split-View nebeneinander anzeigen
Mit dem 13-Zoll-Bildschirm des iPad Air lassen sich zwei Fenster komfortabel mit Split-View nebeneinander anzeigen

Der 1:1 Realitätscheck: iPad-Vorlagen zum Ausdrucken

Nutzen Sie meine kostenlosen, PDF-Vorlagen aller aktuellen iPad-Modelle in Originalgröße (Maßstab 1:1) zum Ausdrucken auf einem ganz normalen DIN-A4-Drucker.

Wie Sie die Vorlagen nutzen:

  1. Ausdrucken: Laden Sie die iPad-Vorlagen herunter und drucken Sie sie mit der Einstellung „Tatsächliche Größe“ (100 % Skalierung) auf DIN A4 aus.
  2. Ausschneiden: Schneiden Sie die Maße des iPads entlang der Außenlinien aus.
  3. Ausprobieren: Legen Sie die Papiervorlage zu Hause auf den Schreibtisch Ihres Kindes oder testen Sie die Handhabung im Vergleich zu einem DIN A4 Papierblock.

Was Sie mit der Papiervorlage sofort sehen:

  • Der Realitätscheck: Sie sehen sofort, wie groß das jeweilige iPad-Modell wirklich ist.
  • Der 13-Zoll-Check: Ist der Bildschirm groß genug, um ein digitales Schulbuch und GoodNotes komfortabel und gut lesbar nebeneinander zu nutzen? Lohnt sich der größere Bildschirm?
  • Der 11-Zoll-Check: Ist das Tablet handlich genug für Kinder bis zur 7. Klasse und passt es auf den Arbeitsplatz Ihres Kindes?
  • Der Hüllen-Check: Passt das gewünschte iPad-Modell problemlos in ein bestimmtes Schultaschenfach oder in eine Schutzhülle, die Sie vielleicht schon zu Hause haben?

Zum Download der kostenlosen 1:1 PDF-Druckvorlagen

Akkuzustand prüfen, Akku pflegen und tauschen

iPad-Akkuzustand prüfen: mit der kostenlosen Probeversion von iMazing
iPad-Akkuzustand prüfen: mit der kostenlosen Probeversion von iMazing

So können Sie den Akkuzustand Ihres iPads prüfen:

  1. Laden Sie die kostenlose Probeversion von iMazing für Windows oder macOS herunter und installieren Sie sie.
  2. Verbinden Sie Ihr iPad per USB-Kabel mit Ihrem PC oder Mac und wählen Sie in iMazing Ihr iPad aus.
  3. Sie sehen nun den Akkuzustand Ihres iPads rechts unten beim Klick auf "Details" im Bereich "Akku" in iMazing.

Eine detaillierte Anleitung zur Akkuprüfung finden Sie in dem Artikel Check an iPhone or iPad's battery health and diagnostics.

Bei einer Akkukapazität unter 80 Prozent sollten Sie über den Austausch des Akkus nachdenken. Die iPad-Batterie ist laut Apple so entwickelt, dass sie "nach 1000 vollen Ladezyklen noch bis zu 80 % ihrer Originalkapazität behält". Auf den ersten Blick scheint es so, dass 1000 : 365 Tage etwa 3 Jahre ergeben. Bei einem Ladevorgang wird in der Praxis aber nicht von 0 auf 100 Prozent geladen. Der Akku wird im Durchschnitt nur ca. 50 % aufgeladen. Daher können Sie bei täglichem Aufladen mit ca. 6 Jahren rechnen, bis 1000 vollständige Ladezyklen erreicht sind.

Sie können ab 135 Euro bei Apple einen neuen Akku einbauen lassen.

Die iPad-Batterie hält länger, wenn sie immer nur auf 80 % geladen wird
Die iPad-Batterie hält länger, wenn sie immer nur auf 80 % geladen wird

So hält der Akku Ihres iPads deutlich länger: Laden Sie die Batterie immer nur maximal auf 80 Prozent auf und entladen Sie sie nicht unter 20 Prozent. Leider lässt sich diese Begrenzung in iPad-Modellen vor 2024 nicht direkt im iPad aktivieren. Hier gibt es jedoch eine tolle Anleitung, wie Sie mit Kurzbefehlen einen Hinweis erhalten, sobald der Akku unter 20 Prozent fällt oder über 80 Prozent geladen wird. Klasse!

Nur bei dem iPad Air ab 2024 (M2) oder dem iPad Pro ab 2024 (M4) bietet Apple die Möglichkeit in den Einstellungen bei "Batterie" das Aufladen der Batterie automatisch bei "80 Prozent" zu stoppen, um diese so länger zu erhalten. Dort sehen Sie auch Folgendes:

  • Wie oft die Batterie vollständig aufgeladen worden ist (gut ist unter 1000): "Anzahl der Zyklen"
  • Wie viel Prozent die Batterie aufgeladen werden kann (maximal 100 Prozent): "Maximale Kapazität"
  • wann die Batterie produziert und zum ersten Mal aufgeladen wurde
  • wie der "Gesundheits-Zustand" der Batterie ist: "normal" ist dabei der beste Zustand

Software-Updates, Haltbarkeit, Versicherung

iPads erhalten 6-8 Jahre lang Software- und Sicherheitsupdates. Da die Leistung eines iPads in der Schule auch für 5-7 Jahre ausreicht, können Sie beim Kauf mit einer Nutzungsdauer von 6-8 Jahren kalkulieren. Denn auch die Haltbarkeit der Hardware eines iPads liegt bei dieser langen Zeitspanne. Dies zeigt der jahrelange Einsatz von mehreren hundert Schüler-iPads an meiner Schule. Lediglich der Akku kann bei täglicher Nutzung nach 5-6 Jahren einen Austausch erforderlich machen.

Wertstabilität und Wiederverkaufswert

iPads sind wertstabil und haben einen hohen Wiederverkaufswert. Beispiel: Ein neues iPad können Sie nach vier Jahren in gutem Zustand für etwa die Hälfte des Preises wieder verkaufen.

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Garantie und AppleCare+

Apple gewährt auf seine iPads und Pencils eine eingeschränkte einjährige Herstellergarantie, ergänzt durch die zweijährige gesetzliche Gewährleistung in Deutschland. "Eingeschränkt" bedeutet in diesem Fall, dass zum Beispiel Verschleißteile wie der Akku nur ein Jahr Garantie haben. Außerdem deckt die Garantie keine "unabsichtliche Beschädigung" ab, wie zum Beispiel Schäden durch Herunterfallen. Möchten Sie eine umfassende Garantie für 2 Jahre, können Sie AppleCare+ ab 89 Euro innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf erwerben. AppleCare+ für 2 Jahre umfasst:

  • Reparatur oder Austausch der Batterie (Akku)
  • unbegrenzt Reparaturen bei unabsichtlicher Beschädigung ("Unfall")
  • Reparatur oder Austausch eines iPad, Apple Pencil und eines iPad Keyboards von Apple
  • Express-Austauschservice
  • Direkter Kontakt zu Apple Experten

Im Schadensfall müssen Sie jedoch eine "Servicegebühr von 49 € für das iPad und 29 € für den Apple Pencil oder das iPad Keyboard von Apple" entrichten.

Versicherung für ein Schul-iPad

Eine eigene Versicherung für ein Schul-iPad ist meistens nicht sinnvoll. Bevor Sie eine iPad-Versicherung abschließen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Eine iPad-Versicherung ist also ein "Wohlfühlprodukt": Sie sichert nicht Ihre finanzielle Existenz, aber vielleicht fühlen Sie sich nach dem Abschluss besser.

Das beste iPad-Zubehör für die Schule: Stift, Schutzhülle, Tastatur und USB-Stick

iPad-Zubehör für die Schule: am besten den Pencil Pro
iPad-Zubehör für die Schule: am besten den Pencil Pro, Bild: Apple

Apple Pencil und alternativer digitaler Stift

Ein iPad macht für Schüler nur mit einem digitalen Stift wie dem Apple Pencil Sinn. Die meisten Schüler arbeiten nur mit einem Stift, da sie fast ausschließlich das Schreibprogramm Goodnotes nutzen. Viele Schulen erlauben ein iPad nur, wenn dabei ein Pencil genutzt wird. Denn nur so schulen Schüler auch ihre Feinmotorik für das Schreiben. Für einen Apple Pencil zahlen Sie ca. 119-149 Euro (UVP), für den alternativen Logitech Crayon ohne Druckempfindlichkeit ab 89,99 Euro (UVP).

Hier finden Sie iPad-Stifte im Vergleich: Unterschied Apple Pencil 1, Apple Pencil Pro, Apple Pencil USB-C und Logitech Crayon.

Schutzhülle mit Stifthalterung und Displayschutzfolie

Eine Schutzhülle für das teure Gerät macht sehr viel Sinn. Sinnvoll ist es, eine gute und stoßfeste Schutzhülle mit Stifthalterung zu wählen. Empfehlenswert sind diese Schutzhüllen:

Sehr empfehlenswert ist die JETech Hülle für iPad Air 4-8 (2020-2026) mit Stifthalter. Sie bietet einen guten Schutz bei einem Sturz und auch eine Unterstützung für magnetisches Laden des Apple Pencil Pro.

Für die Schule würde ich immer eine Schutzhülle mit Stifthalter wählen. Bei einer iPad-Schutzhülle ohne Stifthalterung geht der digitale Stift schnell verloren oder wird beschädigt.

Als zusätzlichen Schutz ist eine Schutzfolie für das Display in der Schule möglich, aus meiner Sicht aber nicht notwendig. Wenn Sie ein möglichst papierähnliches Schreibgefühl wünschen, ist eventuell eine PaperLike Schutzfolie für Sie eine gute Option. Mit dieser Schutzfolie wird ein Schreibgefühl erzeugt, das dem Schreiben auf Papier sehr nahekommt. Dadurch lässt sich das iPad besser mit den Fingern bedienen und das Schreiben und Zeichnen fühlt sich fast wie auf Papier an. Allerdings wird das Display dadurch insgesamt etwas matter und es bilden sich nach einigen Monaten Kratzer, so dass die Folie eventuell ausgetauscht werden muss.

Schutzhülle mit integrierter Tastatur und Stifthalterung

Die beste preisgünstige iPad-Tastatur für die Schule ist das Logitech Combo Touch für das iPad Air. Aufgrund des ausklappbaren Ständers benötigt sie jedoch mehr Platz als das Apple Magic Keyboard
Die beste preisgünstige iPad-Tastatur für die Schule ist das Logitech Combo Touch für das iPad Air. Aufgrund des ausklappbaren Ständers benötigt sie jedoch mehr Platz als das Apple Magic Keyboard

Viele Lehrer nutzen eine in die Schutzhülle integrierte Tastatur für Textverarbeitung mit dem Schreibprogramm Microsoft Word (das geht auf dem iPad problemlos) oder zum Beantworten von E-Mails. Es gibt auch externe Bluetooth-Tastaturen für ca. 20-30 Euro, jedoch müssen Sie diese dann immer extra transportieren. Das ist unpraktisch.

Eine sehr gute Schutzhülle mit integrierter Tastatur und Stifthalterung für das iPad bietet Logitech preiswert an:

Logitech bietet auch Combo Touch Tastaturen an, die eine abnehmbare Tastatur sowie zusätzlich ein integriertes Touchpad haben:

Die Combo Touch Tastatur für iPad Air (2020-2026) ist die beste preisgünstige Tastatur für das iPad Air. Mit ihr wird das iPad Air zu einem guten Laptop-Ersatz im privaten Bereich. Gerade beim iPad Air mit der Leistung eines Laptops macht das sehr viel Sinn.

Tipp: Ein Nachteil der Logitech-Tastaturen ist der integrierte "Kickstand" (siehe Foto oben). Dieser klappt nach hinten aus und braucht deshalb auf einem kleinen Schultisch deutlich mehr Platz. Das Apple Magic Keyboard kommt dank seiner „Schwebefunktion“ ohne rückwärtigen Ständer aus und benötigt deshalb weniger Platz, siehe Foto unten. Ausführlich erläutere ich den Platzbedarf bei meinem Artikel zur „iPad-Größe“.

Apple Magic Keyboard und Smart Keyboard

Das Apple Magic Keyboard verwandelt das iPad Air in einen Laptop. Es ist zwar deutlich teurer, benötigt dank Schwebefunktion jedoch weniger Platz auf dem Schultisch
Das Apple Magic Keyboard verwandelt das iPad Air in einen Laptop. Es ist zwar deutlich teurer, benötigt dank Schwebefunktion jedoch weniger Platz auf dem Schultisch

Wem höchster Komfort beim Tippen mit beleuchteten Tasten, 1 mm Tastenhub oder integriertem Trackpad wichtig ist, sollte ein Apple Magic Keyboard erwerben. Jedoch zahlen Sie bei Apple hohe Preise:

Speichererweiterung mit USB-Stick

Der Aufpreis von ca. 130 Euro für 256 GB Speicherplatz statt 128 GB lohnt sich nicht, da 128 GB fast immer für die Schule ausreichen. Notfalls können Sie den Speicherplatz für ein iPad einfach durch einen preisgünstigen USB-Stick erweitern.

Kalkulieren Sie also beim Kauf auch, was Sie für das Zubehör ausgeben.

Bester iPad-Stift für die Schule: Apple Pencil Pro

Bester iPad-Stift für die Schule: Apple Pencil Pro
Bester iPad-Stift für die Schule: Apple Pencil Pro

Nach meiner Erfahrung macht nur ein original Apple Pencil 1 oder am besten ein Apple Pencil Pro wirklich Sinn für die Schule. Einzige sinnvolle günstigere Alternativen sind der Apple Pencil USB-C oder der Logitech Crayon. Da Schüler mehrere Stunden pro Tag mit dem Stift auf Ihrem iPad schreiben, empfehle ich unbedingt einen Apple Pencil oder den Logitech Crayon.

Es gibt sehr viele preisgünstige alternative iPad-Stifte. Aus meiner Sicht ist leider keiner dieser preisgünstigen Stifte für die Schule empfehlenswert. Grund ist, dass sie einfach nicht funktionieren und nur Frust erzeugen. Ich habe ausführlich Apple Pencil 1 und 2 sowie den Logitech Crayon und weitere günstige Alternativen für ca. 30 Euro getestet. Mein detailliertes Testergebnis lesen Sie in meinem Artikel "iPad-Stift: 8 Apple Pencil (Alternativen) im Test 2026". Eine Kurzversion finden Sie hier:

Der Apple Pencil Pro ist der beste iPad-Stift für die Schule. Er ist druckempfindlich und daher sowohl zum Schreiben als auch Zeichnen hervorragend geeignet. Sie können ihn kabellos mit einer Magnetverbindung am iPad laden. Auch die Qualität ist toll: Erfahrungsgemäß bereitet nur der Apple Pencil Pro langfristig so gut wie keine Probleme. Einziger Nachteil ist der hohe Preis von 149 Euro (UVP).

Ein großer Vorteil für den Schulalltag: Der Pencil Pro unterstützt die „Wo ist?“-Funktion. Sollte Ihr Kind den Stift in der Schule verlegen, lässt er sich über das iPad oder iPhone leicht wiederfinden – ein wertvoller Schutz vor dem Verlust des teuren Zubehörs.

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Der Apple Pencil Pro wird zum Aufladen einfach magnetisch am iPad Air oder Pro befestigt.
Der Apple Pencil Pro wird zum Aufladen einfach magnetisch am iPad Air oder Pro befestigt.
Der Apple Pencil 1 wird zum Aufladen senkrecht in das iPad gesteckt. Das ist unpraktisch und birgt eine Bruchgefahr.
Der Apple Pencil 1 wird zum Aufladen senkrecht in das iPad gesteckt. Das ist unpraktisch und birgt eine Bruchgefahr.

Einen Apple Pencil 1 können Sie nur über den Lightning-Stecker oder einen USB-C-Adapter laden. Hierbei besteht Bruchgefahr, da der Stift senkrecht auf das iPad gesteckt wird. Ferner hat ein Pencil der 1. Generation eine magnetische Kappe. Viele Schüler verlieren diese oder den darin integrierten Metallring. Hier gibt es eine sinnvolle Ersatzkappe mit Kappenhalter.

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Beachten Sie, dass ein Pencil Pro nur mit einem iPad Air 2024-2026 (M2-M4) und iPad Pro 2024/2025 (M4, M5) kompatibel ist. Der tolle Pencil Pro ist ein guter Grund, warum Sie ein iPad Air und kein Standard-iPad kaufen sollten.

Entscheidender Vorteil von Apple Pencil 1 und Pro: Druckempfindlichkeit

Der entscheidende Vorteil von Apple Pencil 1 und Pro im Gegensatz zu allen anderen iPad-Stiften ist, dass sie eine Druckempfindlichkeit haben. Darum ist die Druckempfindlichkeit so wichtig: Wenn Sie mit einem Bleistift mehr Druck ausüben, wird der Strich dicker. So bietet der Bleistift viel „Gefühl“ beim Zeichnen, Malen und auch Schreiben. Das Schreibgefühl fühlt sich „natürlich“ an und ist dadurch erheblich besser. Das folgende Bild zeigt in meinem Test sehr deutlich die Unterschiede mit Druckempfindlichkeit (oben im Bild) und ohne (unten im Bild):

Im Test verändert sich die Strichstärke des Apple Pencil Pro mit dem Druck, beim Apple Pencil USB-C jedoch nicht.
Im Test verändert sich die Strichstärke des Apple Pencil Pro mit dem Druck, beim Apple Pencil USB-C jedoch nicht.

Schüler arbeiten in der Schule fast immer mit ihrem Stift, deshalb sollten sie auf jeden Fall einen Pencil mit Druckempfindlichkeit zur Verfügung haben.

Günstige Apple Pencil Alternativen

Die einzig sinnvollen günstigen Alternativen zu einem Apple Pencil 1 oder Pro sind der Logitech Crayon ab 89,99 Euro (UVP) und der Apple Pencil USB-C für 89 Euro UVP. Beide bieten jedoch keine Druckempfindlichkeit und vermitteln deshalb dem Benutzer deutlich weniger "Gefühl" beim Schreiben.

Bester alternativer Stift für alle iPad-Modelle: Logitech Crayon, aber ohne Druckempfindlichkeit
Bester alternativer Stift für alle iPad-Modelle: Logitech Crayon, aber ohne Druckempfindlichkeit
Der günstigste Apple Pencil: Apple Pencil USB-C, aber ohne Druckempfindlichkeit
Der günstigste Apple Pencil: Apple Pencil USB-C, aber ohne Druckempfindlichkeit

Der Apple Pencil USB-C verbirgt den USB-C-Anschluss unter einer aufschiebbaren Kappe. Vorteil hierbei ist, dass die Kappe nicht, wie es Schülern häufig beim Apple Pencil 1 passiert, verloren gehen kann.

Praktisch: Die Kappe des Apple Pencil USB-C ist für den USB-C-Anschluss aufschiebbar und geht so nicht verloren
Praktisch: Die Kappe des Apple Pencil USB-C ist für den USB-C-Anschluss aufschiebbar und geht so nicht verloren

Einen ausführlichen Test der besten iPad-Stifte und Alternativen zum Apple Pencil bietet der Artikel "iPad-Stift: 8 Apple Pencil (Alternativen) im Test 2026". Einen ausführlichen Vergleich von Apple Pencil 1 und 2 bietet der Artikel "Unterschied Apple Pencil 1 und 2".

Unterschied Apple Pencil 1, Apple Pencil Pro, Apple Pencil USB-C und Logitech Crayon als Übersicht

Stift / Funktion Apple Pencil 1 Apple Pencil Pro Apple Pencil USB-C Logitech Crayon
iPad-Stift: Apple Pencil 1 iPad-Stift: Apple Pencil Pro iPad-Stift: Apple Pencil USB-C iPad-Stift: Logitech Crayon
Akku Bis zu 12 Stunden Bis zu 12 Stunden Bis zu 12 Stunden Bis zu 7 Stunden
Kompatibilität iPad 9./10./11. Generation (mit zwingend nötigem USB-C-Adapter) iPad Air 2024-2026 (M2-M4), iPad Pro 2024/2025 (M4, M5) iPad 9./10./11. Generation, iPad Air, iPad Pro, iPad mini iPad 9./10./11. Generation, iPad Air, iPad Pro, iPad mini
Laden und Koppeln mit Lightning-Stecker (plus USB-C-Adapter) kabellos (Induktion) mit USB-C-Kabel mit USB-C-Kabel
UVP 119 Euro 149 Euro 89 Euro 89,99 Euro
Vorteile Neigungs‑ und Drucksensitivität; pixelgenaue Präzision; Handballenerkennung; langer Akku kabellos koppeln und laden; haftet magnetisch am iPad; Neigungs‑ und Drucksensitivität; Squeeze-Funktion; pixelgenaue Präzision; zweimal tippen, um Tools zu wechseln; Handballenerkennung; langer Akku; Zusatzfunktionen: Druck, Rotation, haptisches Feedback und "Wo ist?"
bester iPad-Stift
kompatibel mit allen iPad-Modellen mit USB-C; Verschlusskappe aufschiebbar, geht nicht verloren; Handballenerkennung; Laden über Kabel statt mit Stecker: keine Bruchgefahr; gutes Preis-Leistungs-Verhältnis kompatibel mit allen iPad-Modellen ab 2018; rollt nicht weg, da flache Form; Verschlusskappe mit Stift verbunden; Akkustand per LED-Anzeige; Handballenerkennung; Laden über Kabel statt mit Stecker: keine Bruchgefahr; bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile Koppeln und Laden nur über Stecker (mit USB-C-Adapter): Bruchgefahr; rollt leicht weg; Verschlusskappe lose (geht leicht verloren)
funktioniert nur mit einem iPad Air M2-M4, iPad Pro M4 + M5; rollt leicht weg; teuer Laden nur über Kabel statt kabellos;
keine Drucksensitivität
Laden nur über Kabel statt kabellos;
keine Drucksensitivität;
kurzer Akku

Pencil-Spitze ersetzen

Bei täglichem Gebrauch des Pencil-Stifts nutzt sich nach 1-2 Jahren die Pencil-Spitze ab, was sich vor allem mit geringerer Genauigkeit und "Reaktion" bemerkbar macht. Wenn die Spitze abgenutzt ist, müssen Sie häufig Buchstaben mehrmals schreiben, da die Linien lückenhaft werden. In diesem Falle lohnt es sich eine neue Original Apple Pencil-Spitze zu kaufen, die sich ganz einfach austauschen lässt.

Alternative iPad-Stifte: Logitech Crayon und andere Stifte

Schüler, die anfangs mit einem alternativen Stift arbeiten, steigen nach meinen Erfahrungen meistens irgendwann auf den Apple Pencil um. Der alternative Stift Logitech Crayon (UVP 89,99 Euro) funktioniert zum Schreiben hervorragend. Er ist jedoch nicht druckempfindlich, was Probleme beim Zeichnen verursacht. Ferner lässt er sich nur per Kabel laden.

Es gibt viele weitere Hersteller von alternativen iPad-Stiften. Nach meiner Erfahrung funktioniert jedoch keiner so herausragend und zuverlässig wie der Apple Pencil Pro.

Es gibt mehrere günstige iPad-Stifte zum Preis von ca. 30 Euro. Auf den ersten Blick haben diese exzellente Bewertungen von fast 5,0 Sternen. Wenn Sie sich aber die Kommentare zu 1-3 Sternen genauer durchlesen, fallen solche Kommentare auf:

  • der Stift verliert immer wieder die Verbindung zum iPad
  • der Stift hat oft Aussetzer
  • zum Stromsparen schaltet sich der Stift beim Arbeiten aus
  • die Spitze löst sich beim Schreiben
  • für eine 5 Sterne Bewertung erhält der Kunde einen Gutschein

Ob diese Bewertungen stimmen, weiß ich nicht. Meine Empfehlung ist aber lieber direkt den Apple Pencil Pro zu kaufen, obwohl dieser sehr teuer ist. Bei diesem können Sie von einer sehr hohen Qualität, Zuverlässigkeit und langen Nutzungsdauer von wahrscheinlich 5 Jahren ausgehen. Bedenken Sie, dass Schüler in der Schule mehrere Stunden pro Tag den Stift benutzen. Meiner Meinung nach lohnt sich daher auf jeden Fall der Kauf des bestmöglichen Stifts.

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iPad-Stift für Feinmotorik

Ein iPad-Stift ist auch deshalb sinnvoll, weil Schüler damit weiterhin das Schreiben von Hand üben. Wenn Schüler nur eine Tastatur verwenden, fehlt Ihnen oft die Feinmotorik für ein schönes Schriftbild. Die meisten Schulen erlauben deshalb ein iPad nur in Kombination mit einem elektronischen Stift wie dem Apple Pencil. Um die Feinmotorik möglichst gut zu fördern, macht es Sinn, den bestmöglichen digitalen Stift zu nutzen: den Apple Pencil Pro (für das iPad Air/Pro) oder den Apple Pencil 1 (für das iPad 11).

Zusätzlich können Sie eine PaperLike Schutzfolie auf dem Display einsetzen. Damit fühlt sich das Schreiben auf dem iPad noch mehr wie auf echtem Papier an.

Test der besten iPad-Stifte

Einen Test der besten iPad-Stifte bietet der Artikel "iPad-Stift: 8 Apple Pencil (Alternativen) im Test 2026"

Apple iPad oder Tablet eines anderen Herstellers?

Apple iPads sind der Standard in deutschen Schulen. Wenn Schulen mit Tablets arbeiten, dann fast immer mit iPads. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • iPads gehören zu einem geschlossenen Apple-System
  • Vorteil des geschlossenen Systems: iPads lassen sich in Sekunden zuverlässig untereinander oder mit einem anderen Applegerät verbinden.
  • In Kombination mit einem Apple TV und einem Beamer können Schüler und Lehrer zuverlässig und in Sekunden Inhalte an eine Wand projizieren.
  • Die Wartung beliebig vieler iPads, die in einem Netzwerk miteinander verbunden sind, ist einfach und in wenigen Minuten möglich.
  • Es gibt spezielle Lehrer-Apps wie "Classroom" oder "Teacher". Mit diesen können Lehrer gezielt die einzelnen Apps jedes im Netzwerk verbunden Schüler-iPads freischalten, einsehen oder sperren.
  • Apple bietet viele Apps für den Unterricht stark vergünstigt oder sogar kostenlos an.
  • Apple bemüht sich um Datenschutz. Auch wenn dies nicht perfekt ist, gibt es Möglichkeiten, iPads so zu konfigurieren, dass sie datenschutzkonform gemäß DSGVO sind.

Tablets mit anderen Betriebssystemen wie beispielsweise Microsoft Windows oder Google Android sind quelloffener. Dies ist grundsätzlich positiv. Alternativen wie Microsoft Surface Tablets und Android-Geräte (wie Samsung Tablets) sind an sich toll. In der Schulpraxis hat sich aber gezeigt, dass sie häufig Probleme beim Verbinden im Netzwerk oder mit einem Beamer verursachen. Auch ist ein alternatives Tablet für die Schule an vielen Stellen nicht so intuitiv zu bedienen wie ein iPad. Das ist für Schüler und Lehrer frustrierend, da Geräte nicht so (einfach) wie gewünscht im Unterricht genutzt werden können.

Insgesamt sind die Apple iPads zwar teuer, aber sie bieten genau das, was sich viele Schüler und Lehrer im Unterricht wünschen.

Ausführliche Informationen, warum ein iPad für die Schule erheblich besser ist als ein anderes Tablet, bietet der Artikel "Welches Tablet für die Schule".

Kann man beim iPad 2 Benutzer anlegen?

Wer hofft, beim iPad 2 Benutzer oder getrennte Profile anlegen zu können, wird leider enttäuscht. Ein wichtiger Unterschied zu Android-Tablets, Macs oder Windows-PCs: Auf einem privat genutzten iPad lässt sich nur ein einziger Benutzer einrichten.

Apple bietet die Möglichkeit zur Einrichtung mehrerer Benutzerkonten (Shared iPad) ausschließlich für Geräte an, die von einer Schule oder einem Unternehmen zentral über ein Verwaltungssystem (MDM) betreut werden.

Wer ein Schul-iPad kauft und hofft, dass Geschwister oder Eltern das Gerät zu Hause mit eigenen Konten teilen können, stellt fest, dass dies nicht möglich ist. Mit Bildschirmzeit und Geführter Zugriff ist es zwar möglich, kindgerechte Einschränkungen zu setzen. Dies ist im Alltag jedoch umständlich, da die Sperren vor und nach jeder Nutzung manuell angepasst werden müssen und sich damit nicht alles einstellen lässt.

Vermutlich hält Apple die Multi-User-Funktion für Privatkunden bewusst zurück, damit möglichst jedes Familienmitglied ein eigenes Gerät kauft. Das steigert den Umsatz von Apple, ist für Familien jedoch sehr benutzerunfreundlich und teuer.

Ist die Option "Cellular" für mobile Daten sinnvoll?

Nein, der Aufpreis für die Option "Cellular" (mobile Daten) ist mit ca. 200 Euro für ein iPad zu hoch. Wenn kein WLAN-Netz verfügbar ist, können Sie mit Ihrem Handy einen Hotspot einrichten. Hierüber können Sie mobil ins Internet gehen.

Darüber hinaus ist in vielen Schulen ein iPad Cellular nicht erlaubt, da die Schule damit keine Kontrolle über den Internetzugang hat.

Ist ein iPad in der Schule sinnvoll? Ab wann und wie?

iPads sind in der Schule als vollständiger Ersatz für Papier frühestens ab der 7. Klasse sinnvoll
iPads sind in der Schule als vollständiger Ersatz für Papier frühestens ab der 7. Klasse sinnvoll, Bild: Apple

Der Einsatz von iPads im Unterricht ist für die meisten Wissenschaftler und Lehrer im Jahr 2026 sinnvoll, jedoch erst ab der 7. Klasse (für viele sogar erst ab der 9. Klasse) als vollständiger Ersatz für Bücher und Hefte aus Papier. In den Klassen 3 bis 6 ist der Einsatz von iPads nur für einzelne Unterrichtsprojekte sinnvoll.

In dem Artikel "iPads im Unterricht: sinnvoller Einsatz, Vor- und Nachteile, Studien" stelle ich einen Überblick zu der Fragestellung vor, ab welcher Klasse ein vollständiger Ersatz von Papierheften und -büchern durch iPads sinnvoll ist und in welchen Klassen iPads als punktuelle Unterstützung im Unterricht sinnvoller sind. Ebenso gehe ich der Frage nach, ob ein iPad in der Schule überhaupt sinnvoll ist und wie iPads im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können. Denn iPads können die Entwicklung digitaler Kompetenzen bei Schülern und Lehrkräften nur dann fördern, wenn Sie sinnvoll eingesetzt werden.

Der Artikel basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen, aber auch auf den Erfahrungen vieler anderer Lehrer, mit denen ich mich austausche. Zum anderen stelle ich die Ergebnisse einiger aktueller wissenschaftlicher Studien vor.

Ist ein Laptop oder ein iPad besser für die Schule?

Ein Laptop ist für den Unterricht weniger gut geeignet als ein iPad, da sich Notizen per Stifteingabe viel einfacher erstellen lassen. Außerdem sollen Schüler das Schreiben mit einem Stift üben, was nur mit einem iPad möglich ist. Deshalb ist die Nutzung von Laptops in den meisten Schulen nicht erlaubt.

Bis vor ein paar Jahren war die Leistung eines Macbook deutlich besser als bei einem iPad. Die Leistung eines iPads ist jedoch insbesondere bei einem iPad Air oder iPad Pro mit einem M3-, M4- oder M5-Prozessor genauso gut wie ein Macbook. Zusammen mit einer externen Tastatur wird so ein iPad zu einem guten Laptop-Ersatz mit viel Power.

Lern-Apps für die Schule

Apple bietet viele Lern-Apps im iPad Store für den Bereich Bildung an. Zudem bietet das iPad-Ökosystem spezialisierte Anwendungen für fast jedes Unterrichtsfach, was den Einsatz im Unterricht besonders vielseitig macht. Diese Lern-Apps sind besonders sinnvoll zum Lernen in der Schule.

Die besten Schreibprogramme

Goodnotes - das beste Schreibprogramm für Notizen in der Schule
Goodnotes 6: Das Standard-Schreibprogramm für handschriftliche Notizen im Unterricht., Bild: Apple
  • Goodnotes ist das beste Schreibprogramm für Notizen mit und ohne Stifteingabe für das iPad in der Schule. Die Verwendung ist sehr intuitiv. Schrift kann als Bild gespeichert oder mit der Handschrifterkennung der iPad-Software in Druckbuchstaben umgewandelt werden. Mit Goodnotes können Schüler einfach Unterrichtsnotizen erstellen. Dies geht entweder durch Stifteingabe mit einem Pencil oder durch Eintippen mit einem Keyboard. Die Notizen können leicht kopiert, verändert und in Ordnern in der App sortiert und gespeichert werden. Zur Datensicherung können Dateien und Ordner automatisch mit der iCloud synchronisiert werden. Fotos und Screenshots können beliebig und kinderleicht in Goodnotes-Dateien integriert werden. Fast alle Schüler und Lehrer verwenden das Schreibprogramm Goodnotes. Für Schulen, die den Apple School Manager verwenden, ist Goodnotes kostenlos. Goodnotes kann im Abo oder für einen einmaligen Kaufpreis (ca. 35 €) genutzt werden.
  • Microsoft Word ist das am häufigsten eingesetzte Textverarbeitungsprogramm der Welt, egal ob privat oder beruflich. Wenn Sie an Word gewöhnt sind, macht es sehr viel Sinn, wenn Sie es auch am iPad nutzen. Word funktioniert insbesondere in Kombination mit einer externen Tastatur hervorragend am iPad. Sie können Word auf dem iPad kostenlos zum Öffnen, Betrachten und Bearbeiten von Word-Dateien nutzen. Wenn Sie die Datei speichern wollen, benötigen Sie eine Microsoft 365-Lizenz ab ca. 7 Euro monatlich.
  • Google Docs ist ein sehr beliebtes kostenloses Schreibprogramm, mit dem Sie kostenlos eine .docx-Datei öffnen, bearbeiten und speichern können. Vorteil ist die Möglichkeit, Dokumente für andere Nutzer freizugeben. So können Dokumente gemeinsam im Team in Echtzeit bearbeitet werden. Nachteil von Google Docs ist, dass Sie immer eine Internetverbindung benötigen. Denn Ihre Dateien speichern Sie nie auf dem iPad, sondern immer nur in der Google Cloud.
  • iA Writer ist vierfacher Gewinner des "Best of App Store". Das Besondere dieses Schreibprogramms ist die visuelle Schlichtheit, denn Sie sehen nur den Text wie auf einer Schreibmaschine. Dennoch gelingt es iA Writer mit vielen intelligenten Kontextfunktionen das Schreiben zu vereinfachen und zu verbessern. Sie können einfach Ideen verbinden, zwischen Dokumenten wechseln, Formatierungen eintippen sowie Füllwörter und Floskeln entfernen. Für Menschen, die sich gerne auf das Wesentliche konzentrieren. Preis: ca. 60 Euro.
  • Pages ist ein kostenloses Schreibprogramm von Apple und bereits auf jedem iPad vorinstalliert. Für einfache Texte und Notizen eignet es sich sehr gut. Der Import und Export von Word-Dateien bereitet jedoch große Probleme. Daher empfiehlt sich Pages nur, wenn sie ausschließlich Texte zwischen verschiedenen Apple iOS- und macOS-Geräten austauschen.
  • Notes ist ein weiteres vorinstalliertes kostenloses Schreibprogramm von Apple. Es eignet sich besonders für einfache Texte und Notizen. Notes bietet eine Vielzahl von Werkzeugen, die auch mit einem Apple Pencil verwendet werden können. Notes verwendet iCloud für die Synchronisierung von Apple-Geräten.

Apps für Schüler und Lehrer

Mit Math Notes können Schüler mit dem Apple Pencil Graphen, Formeln und Gleichungen schreiben und automatisch ausrechnen lassen
Mit Math Notes können Schüler mit dem Apple Pencil Graphen, Formeln und Gleichungen schreiben und automatisch ausrechnen lassen, Bild: Apple

Seit der Einführung mit iPadOS 18 bietet Apple die kostenlose Rechner-App Math Notes an. Mit dieser können Schüler mathematische Ausdrücke tippen oder mit ihrem Apple Pencil schreiben; diese werden sofort mit Hilfe der Handschrifterkennung Smart Script in ihrer eigenen Handschrift gelöst. Außerdem können Schüler mit dem Apple Pencil Werten Variablen zuweisen, Formeln auswerten und Graphen zeichnen. Sobald sie ein Gleichheitszeichen schreiben oder eingeben, löst Math Notes die Formeln. Mit dem neuen Graphing Feature können Schüler eine Gleichung aufschreiben oder tippen und einen Graphen mit nur einem Fingertipp einfügen.

Die ANTON Lern-App ist eine hervorragende, kostenlose, von der Europäischen Union geförderte und werbefreie Lern-App für alle Schulfächer
Die ANTON Lern-App ist eine hervorragende, kostenlose, von der Europäischen Union geförderte und werbefreie Lern-App für alle Schulfächer

Die ANTON Lern-App ist eine hervorragende, kostenlose, von der Europäischen Union geförderte und werbefreie Lern-App für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Musik, Sachunterricht und viele weitere Fächer. Sie wird in deutschen Schulen am häufigsten zum Lernen verwendet und eignet sich für Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur. Die Lerninhalte werden einfach erklärt und es gibt zahlreiche Übungsaufgaben. ANTON ist auf allen Handys, Tablets und PCs nutzbar – egal, ob diese von Apple, Amazon, Samsung oder einem anderen Hersteller sind. Nach meinen Erfahrungen als Lehrer lernen Schüler sehr gerne mit der ANTON Lern-App, da sie einfach zu bedienen ist und Schülern wichtige Lerninhalte spielerisch und effektiv beibringt. Toll!

  • GeoGebra ist eine Mathematik-App für ältere Schüler. Es ist schwer auf dem iPad Graphen und Parabeln zu zeichnen, doch mit GeoGebra können Schüler diese einfach darstellen. Die App bietet auch interaktive Materialien und ist gratis. Sie eignet sich bestens zum Lernen und Unterrichten von Mathematik.
  • Kahoot: Kahoot ist eine App zur Erstellung von Quizabfragen. Lehrkräfte können Fragen formulieren und verschiedene Antwortmöglichkeiten anbieten. Um die Abfragen interessanter zu gestalten, können auch Bilder und Videos eingebunden werden. Kahoot ist in den Grundfunktionen kostenlos.

Apps für Lehrer

  • Classroom: Die Classroom-App aus dem iPad-Store ist ein kostenloser Unterrichtsassistent für Lehrer. Mit der Classroom App können Lehrkräfte ganz einfach dieselbe App auf dem iPad aller Schüler oder auch verschiedene Apps auf den Geräten einzelner Schülergruppen öffnen. Ebenso können sie unerwünschte Apps, wie den Safari-Browser, sperren. Lehrer können sich die Bildschirminhalte aller Schüler anzeigen lassen, einen einzelnen Bildschirm auswählen und allen Schülern zeigen. Alle Bildschirme können komplett gesperrt werden, um eine Pause zu machen oder den Unterricht auf etwas ohne iPad zu fokussieren. Mit einem Klick kann ein Lehrer per AirDrop Material an alle Schüler verteilen. Am Ende der Unterrichtsstunde erhält der Lehrer eine Übersicht welcher Schüler welche Apps verwendet hat.
  • JAMF Teacher: Mit JAMF Teacher können Lehrer einschränken, auf welche Apps die Schüler auf ihrem iPad zugreifen können. Ich verwende diese App sehr gerne im Unterricht, um den Schülern beispielsweise nur die Verwendung des Englischbuches, Goodnotes und Screenshots aus dem Englischbuch zu erlauben. Das hilft enorm, damit Schüler fokussiert bleiben und nicht immer wieder der Versuchung widerstehen zu müssen, über Safari im Internet zu surfen.

    JAMF Teacher ist Teil des MDM (Mobile Device Management) der Schule. Die App kann daher nur genutzt werden, wenn die Geräte von der Schule verwaltet werden.

    Mit JAMF Teacher können Lehrer einschränken, auf welche Apps die Schüler auf ihrem iPad zugreifen können
    Mit JAMF Teacher können Lehrer einschränken, auf welche Apps die Schüler auf ihrem iPad zugreifen können
  • Teachertool: Die App Teachertool aus dem iPad-Store ist ein übersichtliches Organisations-Tool für Lehrkräfte. Lehrkräfte können einfach Noten dokumentieren, Fehlzeiten erfassen oder die Stammdaten ihrer Schüler pflegen. Allerdings gilt es dabei immer auf die Einhaltung des Datenschutzes zu achten. Somit ist der Einsatz von Teachertool nur auf speziellen Dienst-iPads erlaubt. Preis: ca. 30 Euro.

FAQs zu iPads in der Schule

Welches iPad ist gut für die Schule?

  • Das insgesamt beste iPad für die Schule ist das 11" iPad Air M4 (2026) für ca. 700 €. Es bietet mit dem M4-Chip und 12 GB RAM die beste Leistung, ein entspiegeltes und laminiertes Display, Support für den Apple Pencil Pro und eine hohe Zukunftssicherheit von ca. 7 Jahren.
  • Das beste günstige iPad (Einsteiger-Option) ist das iPad 11. Generation (2025) für ca. 450 €. Es eignet sich gut für alle Standardaufgaben, bietet jedoch mit nur 6 GB RAM keine Unterstützung für Apple Intelligence und weniger Leistungsreserven.
  • Für maximale Übersicht (z. B. für Lehrer oder ältere Schüler) ist das iPad Air M4 13" (ca. 900 €) hervorragend geeignet, da es fast die Größe eines DIN-A4-Blattes hat.

Wie viel kostet ein gutes iPad für die Schule?

  • Das iPad mit dem derzeit besten Preis-Leistungs-Verhältnis (iPad Air M4 11") kostet im Online-Handel aktuell ca. 700 €.
  • Das günstigste Modell (iPad 11) ist bereits für ca. 450 € erhältlich.
  • Zusätzlich sollten Kosten für Zubehör eingeplant werden: Ein komplettes Einsteiger-Paket mit iPad 11, Apple Pencil USB-C, Schutzhülle, Versicherung (4 Jahre) und MDM-Lizenz (Jamf School) liegt bei insgesamt ca. 730 €.

Wie viel Rabatt kriegen Schüler bei Apple?

  • Schüler erhalten einen Rabatt jedoch nur über einen „Apple Authorised Education Specialist“ und nicht direkt im normalen Education Store.
  • Wichtiger Spar-Tipp: Der Bildungsrabatt von Apple (meist ca. 6–9 %) lohnt sich oft nicht, da Händler wie Amazon oder Cyberport diese Preise meistens unterbieten.
  • Schüler und ihre Eltern sind von der jährlichen Apple Back to School“-Aktion im Sommer, bei der es meistens Zubehör wie einen Apple Pencil kostenlos dazu gibt, ausgeschlossen.

Wie viel GB braucht man für ein iPad für die Schule?

  • 128 GB Speicherplatz reichen für den Schulalltag locker aus. Hierauf lassen sich mehrere tausend Dateien, Fotos und Videos speichern.
  • Ein Aufpreis von ca. 130 € für die 256-GB-Version ist in der Regel unnötig.
  • Sollte der Platz knapp werden, können Dateien in der iCloud (bei verwalteten IDs gibt es 200 GB kostenlos) oder auf einem günstigen USB-C-Stick ausgelagert werden.

Welches iPad ist am besten für Schüler geeignet?

  • Das insgesamt beste iPad für Schüler ist das iPad Air M4 (2026) für ca. 700 €. Es bietet mit dem M4-Chip und 12 GB RAM die beste Leistung, ein entspiegeltes und laminiertes Display, Support für den Apple Pencil Pro und eine hohe Zukunftssicherheit von ca. 7 Jahren.
  • Für jüngere Schüler (bis Klasse 8) und Einsteiger ist das iPad 11. Generation (2025) für ca. 450 € das beste günstige iPad. Es eignet sich gut für alle Standardaufgaben, bietet jedoch mit nur 6 GB RAM keine Unterstützung für Apple Intelligence und weniger Leistungsreserven. Da das Display nicht laminiert ist, lässt sich das Schutzglas bei einem Sturz deutlich kostengünstiger reparieren.
  • Für maximale Übersicht oder ältere Schüler ist das iPad Air M4 13" (ca. 900 €) hervorragend geeignet, da es fast die Größe eines DIN-A4-Blattes hat.

Was ist der Unterschied zwischen einem iPad und einem iPad Air?

  • Das iPad Air M4 hat mit 12 GB RAM doppelt so viel Arbeits­speicher wie das iPad 11 (6 GB) und ist damit deutlich zukunftssicherer.
  • Das iPad unterstützt nur den Apple Pencil 1 (mit USB-C-Adapter) oder den Apple Pencil USB-C mit Laden per Kabel, das iPad Air den Apple Pencil Pro mit kabellosem Laden.
  • Das iPad Air hat eine Antireflexbeschichtung, Support für den erweiterten P3-Farbraum und ein laminiertes Display, das iPad nicht.
  • Das iPad Air ist mehr als doppelt so schnell wie das iPad.

Ist ein iPad sinnvoll für die Schule?

Ein iPad für die Schule macht für Schüler und Lehrer sehr viel Sinn:

  • Inhalte können in Sekunden zuverlässig per AirDrop geteilt werden.
  • Die Bedienung ist intuitiv und auch für Anfänger kinderleicht.
  • iPads sind sehr zuverlässig, es gibt kaum Systemabstürze, sie halten meistens über 6 Jahre.
  • In Kombination mit einem Apple TV und Beamer können Ergebnisse sehr einfach präsentiert werden.
  • Ein iPad sorgt bei Schülern für Ordnung in den Unterrichtsaufzeichnungen.
  • In Schulbuch-Apps können Schüler Videos und Audios eigenständig sehen und anhören.
  • Lehrer können einfach über die Schulbuch-App Höraufgaben und Videos starten.
  • Schüler sind durch die iPads sehr motiviert.
  • Kein Bücherschleppen mehr für Schüler.
  • Schüler haben immer das Heft im iPad dabei.
  • Der morgendliche Stress für Schüler, alle Materialien einzupacken, entfällt.

Was ist das beste iPad für die Schule mit Stift?

Das beste iPad für die Schule mit Stift ist das iPad Air M4 (2026) mit dem Apple Pencil Pro: Das iPad Air M4 2026 hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und der Apple Pencil Pro ist der mit Abstand beste iPad-Stift.

Welches iPad für die Uni 2026?

Das beste iPad für die Uni 2026 ist das iPad Air M4 (2026) für ca. 700 €. Mit schnellem M4-Prozessor, 12 GB RAM, entspiegeltem und laminiertem 11-Zoll-Display, 4K-Video, P3-Farbraum, USB-C-Anschluss und Unterstützung für Apple Magic Keyboard und Pencil Pro (kabelloses Laden) bietet es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Studenten.

Welches iPad für Lehrer?

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Lehrer hat das iPad Air M4 (2026) für ca. 700 €: schneller M4-Prozessor mit 12 GB RAM, entspiegeltes 11-Zoll-Display, 4K-Video, P3-Farbraum, USB-C und Unterstützung für Apple Magic Keyboard und Pencil Pro (kabellos). Noch besser für Lehrer: das iPad Air 13 Zoll (reale Diagonale: 12,9 Zoll) mit ca. 30 % größerem Display für ca. 900 €.

Sollte ich mein Schul-iPad immer auf das neueste iPadOS aktualisieren?

Das kommt auf das Modell an. Beim iPad Air M4 und iPad Pro sind Updates auf iPadOS 27 und 28 (ab Herbst 2026/2027) dank 12 GB RAM absolut empfehlenswert. Beim iPad 11 empfehle ich jedoch, vorerst bei iPadOS 18 zu bleiben. Meine Erfahrung zeigt, dass das neuere iPadOS 26 auf diesem Modell mit nur 6 GB RAM bereits zu Rucklern führen kann.

Welche iPads unterstützen Apple Intelligence (KI)?

Apple Intelligence benötigt mindestens 8 GB Arbeitsspeicher. Daher unterstützen das iPad Air M4 (12 GB RAM), das iPad Air M3 (8 GB RAM) und alle iPad Pro Modelle ab M1 die neuen KI-Funktionen. Das günstige iPad 11 (6 GB RAM) unterstützt Apple Intelligence nicht.

Sollte man ein iPad für die Schule gebraucht oder neu kaufen?

Ein Gebrauchtkauf lohnt sich fast nur bei einem iPad Pro, um High-End-Features günstiger zu erhalten. Für den Schulalltag ist der Neukauf des Standard-iPad oder iPad Air fast immer sinnvoller. Der Grund: Gebrauchte Geräte haben meist eine schwächere Batterie, die oft keinen vollen Schultag mehr durchhält. Zudem ist die Restlaufzeit für Software-Updates kürzer, was den Preis pro Nutzungsjahr für Eltern am Ende oft teurer macht als bei einem Neugerät. Älteren Gebrauchtgeräten fehlt zudem oft der nötige Arbeitsspeicher (mindestens 8, besser 12 GB RAM) für kommende Systemfunktionen.

Welche Vorteile hat der Apple Pencil Pro für Schüler?

  • Natürliches Schreibgefühl: Dank Druckempfindlichkeit und haptischem Feedback fühlt er sich fast wie beim Schreiben auf echtem Papier an, was die Hand bei langen Mitschriften entlastet.
  • Besserer Schreibfluss: Werkzeuge lassen sich per Drucksensor (Squeeze) blitzschnell wechseln, ohne den Fokus vom Dokument zu verlieren.
  • Immer einsatzbereit: Durch das induktive Laden am iPad-Gehäuse ist der Stift automatisch immer voll aufgeladen.
  • Schutz vor Verlust: Über die „Wo ist?“-App lässt sich der Stift im Klassenzimmer jederzeit metergenau orten – ein wichtiges Sicherheits-Feature für Eltern.

Kann man beim iPad 2 Benutzer anlegen?

Nein, im privaten Alltag gibt es auf dem iPad keine echte Mehrbenutzerfähigkeit. Man kann dort keine zwei getrennten Benutzerprofile mit eigenem Startbildschirm anlegen. Eine Ausnahme bilden nur iPads, die von einer Schule zentral über ein Verwaltungssystem (MDM) als Shared iPad betreut werden.

Wer ein Schul-iPad privat kauft und hofft, dass Geschwister das Gerät zu Hause mit eigenen Konten teilen können, wird enttäuscht. Behelfe wie Bildschirmzeit oder Geführter Zugriff sind im Alltag umständlich, da Sperren vor und nach jeder Nutzung manuell angepasst werden müssen.

Weiterführende Artikel zu iPads in der Schule

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