Das neue iPad 12. Generation (kurz: iPad 12) wird von Apple voraussichtlich mit dem A18-Chip (evtl. A19) und 8 GB RAM ausgestattet. Da Apple den Absatz des teureren iPad Air sichern will, ist mit einem Verkaufsstart erst im März 2027 zu rechnen:
Das Wichtigste zum iPad 12 auf einen Blick:
- Release: Voraussichtlich März 2027 (ein Release vor 2027 gilt als sehr unwahrscheinlich).
- Preis: Voraussichtlich ab 499 € UVP (Marktpreis ca. 450 €).
- Leistung: Upgrade auf den A18-Chip (evtl. A19) mit 8 GB RAM für flüssiges Multitasking.
- Apple Intelligence: Erstmalig native Unterstützung für Apples eigene KI im Standard-iPad.
- Konnektivität: Neuer N1-Chip für Wi-Fi 7 sowie Apples eigenes C1X-5G-Modem (Cellular).
- Gehäuse: Vertrautes 11-Zoll-Design; bisheriges Zubehör und Hüllen bleiben kompatibel.
Zum Autor: Ich bin Lehrer und arbeite seit 2018 mit Apple iPad, iPad Air und iPad Pro verschiedener Generationen im Unterricht. Dieser Artikel basiert daher auf meinen Erfahrungen mit mehreren hundert iPads in meiner Schule.
Direkt zu:
- Release-Check: Warum das iPad 12 erst März 2027 kommt
- Direkt-Vergleich: iPad 11 vs. iPad 12 vs. iPad Air
- Alternative zum Warten: iPad Air M4 mit 12 GB RAM
- Lehrer-Fazit: Lohnt sich das Warten oder jetzt Alternative kaufen?
- Inhaltsverzeichnis
Warum das iPad 12. Generation im März 2027 erscheint
1. Neuestes Update des Apple-Insiders Mark Gurman
- Mark Gurmans Newsletter vom 16.07.2026: Der Bloomberg-Insider nennt erstmals explizit das 1. Quartal 2027 als Veröffentlichungsfenster für das iPad der 12. Generation.
- März 2027 wahrscheinlich: Da Apple neue Geräte bevorzugt im März vorstellt, ist der März 2027 der logische Zielmonat.
2. Neuer Code-Leak von MacRumors (25. September 2026): A19, N1 & C1X-Modem?
- Code-Funde statt Insider-Gerüchte: Ende September 2026 vermeldete das Apple-Portal MacRumors, dass in internem Apple-Code angebliche Spezifikationen des iPad 12 aufgetaucht seien: Neben 8 GB RAM soll das Tablet sogar den A19-Chip, Apples neuen N1-Netzwerkchip (Wi-Fi 7, Bluetooth 6, Thread) sowie das hauseigene C1X-5G-Modem erhalten.
- Seriöse Einordnung & Skepsis: MacRumors-Mitarbeiter haben eine hohe Trefferquote beim Entdecken echter Hinweise auf neue Hardware. Allerdings liefert der Bericht keine konkreten Code-Auszüge als Beleg. Zudem testet Apple intern regelmäßig Software für verschiedenste Prototypen. Ob Apple für das 450-Euro-Tablet tatsächlich den teuren A19-Prozessor freigibt oder aus Kostengründen beim A18 bleibt, ist damit noch keineswegs entschieden.
3. Modell-Strategie: Keine Kannibalisierung des iPad Air
- Leistungssprung des iPad 12: Mit dem A18- (oder gar A19-)Chip und 8 GB RAM rückt das Basis-iPad leistungsmäßig für Alltags-Anwendungen nah an bisherige Air-Modelle heran.
- Paralleler Release mit iPad Air M5: Laut Gurman erscheint etwa zeitgleich ein neues iPad Air mit M5-Chip. Dadurch wahrt Apple den Leistungsabstand zwischen den Modellreihen.
- Zubehör- und Umsatzphilosophie: Apple achtet genau darauf, dass Kunden für Premium-Features (wie ein laminiertes Display oder den Apple Pencil Pro) zum teureren iPad Air M4 greifen müssen.
4. Release-Rhythmus, Schul-Zyklus & Support
- Der 2-Jahres-Rhythmus: Zwischen dem iPad 10 (Release Oktober 2022) und dem iPad 11 (A16) lagen ca. 2,5 Jahre. Ein Release im März 2027 entspricht fast demselben 2-Jahres-Abstand.
- Timing für den Schul-Beschaffungszyklus: Der März ist der ideale Zeitpunkt für Schulträger, Kommunen und Eltern, um Neuanschaffungen und Ausschreibungen für das Schuljahr 2027/28 (ab August 2027) vorzubereiten.
- Kein Sicherheits-Druck beim iPad 11: Das iPad 11 ist erst im März 2025 erschienen und erhält voraussichtlich bis mindestens 2031 Sicherheits-Updates. Für Schulen besteht somit keine Eile zum Wechsel.
5. Wirtschaftliche Zwänge: RAM-Preise, Chip-Kosten & Marge
- Die Bestätigung von Apples CFO: Kevan Parekh deutete bereits im Apple financial call vom 30.04.2026 (siehe auch das Financial Call Transkript) an, dass bis Mitte 2026 kein neues Basis-iPad zu erwarten ist.
- Hohe RAM-Kosten im Jahr 2026: Durch die KI-Nachfrage gab es eine starke Speicher-Verteuerung. Ein Upgrade von 6 auf 8 GB RAM beim günstigen Einsteiger-iPad schmälert Apples Marge. Eine spätere Veröffentlichung des iPad 12 spart Apple deshalb viel Geld.
- Wirtschaftlichkeit des A18-Chips: Apple nutzt den A18-Prozessor 2026 primär für das margenstarke iPhone 16. Erst wenn die Fertigungsausbeute (Yield) hoch und günstig genug ist, lohnt sich der Chip-Einsatz im Einsteiger-Tablet. Deshalb ist der A18-Chip für das iPad 12 weiterhin wirtschaftlicher als der A19.
- Preiserhöhung im Juni 2026: Apples Preisanhebung kurz vor der Apple Back to School 2026-Aktion unterstreicht die Strategie, aus bestehenden Modellen maximale Gewinne herauszuholen.
6. Abverkauf des iPad 11 im Weihnachtsgeschäft 2026
- Volle Lager vor Weihnachten nutzen: Ein Modellwechsel im Spätherbst würde das Risiko von Lieferengpässen vor Weihnachten bergen.
- Händler-Rabatte: Apple nutzt das 4. Quartal 2026, um das iPad 11 bei Amazon mit Rabatten in hohen Stückzahlen abzuverkaufen, bevor im März 2027 die neue Generation startet.
7. Der Vorteil für Käufer: Software-Reife von Apple Intelligence
- Keine Baustellen zum Launch: Bis März 2027 sind die KI-Funktionen von Apple Intelligence im deutschsprachigen Raum und in der EU ausgereift.
Auswirkung der Preiserhöhung auf das iPad 12: Durch Apples Preiserhöhung im Juni 2026 (Basis-iPad ab 499 €, Air ab 799 €) ist ein kurzfristiger Release des iPad 12 unwahrscheinlich. Ein Upgrade auf 8 GB RAM würde das Einsteiger-Tablet weiter verteuern. Warum Apple die Preise angehoben hat und wie Händler wie Amazon die UVPs um 10–15 % unterbieten, lesen Sie in meiner Preisanalyse ➔
Das zukünftige iPad 12 bietet aufgrund von vermutlich nur 8 GB RAM nur 5 statt 7 Jahre Zukunftssicherheit wie das iPad Air M4 mit 12 GB RAM (ca. 700 €). Zudem wird es vermutlich nicht wie das iPad Air ein entspiegeltes und laminiertes Display haben und auch nicht den Apple Pencil Pro unterstützen.
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die wichtigsten Daten des aktuellen iPad 11, meiner Prognose zum iPad 12 und der leistungsstarken iPad Air-Modelle direkt gegenübergestellt.
Vergleichstabelle: iPad 11 vs. iPad 12 vs. iPad Air
| Merkmal | iPad 11 A16 2025 ![]() |
iPad 12 (Prognose)![]() Budget-Tipp (Zukunft) |
iPad Air M3 2025 ![]() |
iPad Air M4 2026 ![]() |
|---|---|---|---|---|
| Prozessor | A16 Bionic | A18 Chip (evtl. A19 laut Code-Leak) |
M3 Chip | M4 Chip |
| RAM | 6 GB RAM | 8 GB RAM | 8 GB RAM | 12 GB RAM |
| Apple Intelligence | Nein | Ja | Ja | Ja |
| zukunfts- sicher |
ca. 3-4 Jahre | ca. 5 Jahre | ca. 5 Jahre | ca. 7 Jahre |
| Display | Nicht laminiert & nicht entspiegelt |
Nicht laminiert & nicht entspiegelt |
Laminiert & entspiegelt |
Laminiert & entspiegelt |
| Speicheroptionen | 128 GB, 256 GB, 512 GB |
128 GB, 256 GB, 512 GB |
128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB |
128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB |
| Konnektivität | Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3 | Wi-Fi 7, Bluetooth 6 (Apple N1 & C1X-Modem) |
Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 | Wi-Fi 7, Bluetooth 6 |
| Zubehör | Apple Pencil 1, Apple Pencil USB-C |
Apple Pencil 1, Apple Pencil USB-C |
Apple Pencil Pro, Apple Pencil USB-C |
Apple Pencil Pro, Apple Pencil USB-C |
| Preis (ca.) | 450 € | 450 € | 630 € | 700 € |
| Release | 12. März 2025 | frühestens März 2027 |
12. März 2025 | 11. März 2026 |
Hinweis: Prognose für das iPad 12 basierend auf aktuellen Hardware-Trends und Apple-Strategie. Das iPad Air M3 ist nur als Restposten erhältlich.
Hinweis: Das iPad 11 erhält zwar voraussichtlich Sicherheits-Updates bis 2031. Aufgrund von nur 6 GB RAM ist es jedoch nur für ca. 3-4 Jahre zukunftssicher, da es Apple Intelligence nicht unterstützt und bereits heute zu wenig Leistung für flüssiges Multitasking bietet.
iPad 12: Technische Daten (Prognose)
- A18-Chip (oder laut MacRumors-Code-Fund evtl. sogar A19) mit 8 GB RAM (3-nm-Fertigung, Hardware-Raytracing, Mesh Shading), was flüssiges Multitasking und native Unterstützung für Apple Intelligence für ca. 5 Jahre ermöglicht.
- Apple Intelligence Support (KI-Funktionen erstmals im Standard-iPad)
- Display: 11-Zoll-LCD, nicht laminiert, nicht entspiegelt, 60 Hz Bildwiederholrate (ProMotion 120 Hz bleibt Pro-Modellen vorbehalten)
- Die voraussichtlichen Speicheroptionen für das iPad 12 sind 128 GB, 256 GB und 512 GB.
- Das iPad 12 wird eine Akkulaufzeit von bis zu 10,5 Stunden mit einer Kapazität von ca. 7.698 mAh haben, was für einen ganzen Schultag reicht.
- Konnektivität & Funkchips: USB-C-Anschluss, Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread über Apples neuen N1-Chip sowie ein energieeffizienteres, hauseigenes Apple C1X-5G-Modem in der Cellular-Version (ersetzt Qualcomm).
- Kameras: Haupt- und Frontkamera jeweils 12 MP, Landscape-Frontkamera (an langer Seite)
- Bauform: Bauform identisch zum iPad 11
- Farben identisch zum iPad 11: Blau, Pink, Gelb und Silber
- Preis: 499 € UVP, realer Marktpreis ca. 450 Euro
- Zubehör: Apple Pencil USB-C (89 Euro UVP) ohne Druckempfindlichkeit, Apple Pencil 1 (119 Euro UVP, inkl. USB‑C Adapter) mit Druckempfindlichkeit
- Zielgruppe: Schüler, Studenten und alle Personen in der Freizeit, die ein günstiges und leistungsstarkes iPad suchen
Das Apple iPad 12 wird das neue Einsteigermodell für Schule und Freizeit, das die gleiche Bauform wie das aktuelle iPad 11 (A16) beibehalten soll. Dies bedeutet, dass Zubehör und Displayschutzfolien wahrscheinlich kompatibel bleiben.
In den folgenden Abschnitten erkläre ich, wann sich das Warten auf das iPad 12 lohnt, ob das aktuelle iPad 11 ausreicht und warum das iPad Air M4 mit 12 GB RAM die beste Alternative ist.
Lohnt sich das Warten auf das iPad 12?
Das Warten auf das iPad 12 kann sich lohnen, wenn Sie aktuell kein neues iPad benötigen und bis März 2027 abwarten können.
Viel entscheidender ist, ob die vermutete Ausstattung des iPad 12 zu Ihnen passt oder ob das iPad Air besser für Sie geeignet ist.
iPad 12: Kern-Upgrades bei Chip, RAM und Konnektivität
Das iPad 12 wird als wichtigste Upgrades den A18-Chip (oder sogar A19) und 8 GB RAM sowie modernere Funkchips wie den N1-Chip für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread (Smart Home) erhalten. Mit dem C1X-Modem soll die Cellular-Variante zudem eine stromsparendere 5G-Verbindung bekommen, da Apple erstmals auf eigene Modems statt auf Qualcomm setzt. Gehäuse, Display und Kameras bleiben hingegen im Vergleich zum iPad 11 voraussichtlich weitgehend unverändert.
Damit ermöglicht das iPad 12 im Unterschied zum iPad 11. Generation flüssiges Multitasking bei Standardaufgaben und es unterstützt erstmals Apple Intelligence (KI). Zukunftssicher wird es damit für ca. 5 Jahre.
Flüssiges Multitasking mit 8 GB RAM
Insbesondere die Erweiterung des Arbeitsspeichers (RAM) von 6 auf 8 GB führt zu einer deutlichen Steigerung der Systemleistung. Dadurch können deutlich mehr Apps im viel schnelleren RAM gehalten werden, ohne dass diese auf den viel langsameren Speicherplatz ausgelagert werden müssen. Erst dadurch wird flüssiges Multitasking unter iPadOS 26 und dem aktuellen iPadOS 27 möglich.
Was bedeutet flüssiges Multitasking konkret für den Unterricht?
Mit 8 statt 6 GB RAM ist ein flüssiger Wechsel zwischen GoodNotes, Schulbuch und Safari ohne App-Neustarts und Ruckeln möglich. Dadurch wird das Arbeiten im Unterricht insgesamt entspannter und produktiver.
Mit 8 GB RAM bleiben im Unterricht auch große Schulbücher und aufwendige Browser-Tabs gleichzeitig im Hintergrund offen. Beim iPad 11 mit nur 6 GB RAM müssen Apps oft neu geladen werden, wenn man zwischen ihnen wechselt – das kostet im Unterricht Zeit und Nerven.
Apple Intelligence Support
Mit dem A18-Chip und 8 GB RAM erhält das Standard-iPad 12 erstmalig Unterstützung für Apple Intelligence (KI). Apple Intelligence ist eine KI-Plattform von Apple, die auf Geräten mit A17 Pro oder neuer beziehungsweise der M-Serie mit mindestens 8 GB RAM läuft. Das iPad mini A17 Pro (8 GB RAM), iPad Air M4 (12 GB RAM) (ca. 700 €) und iPad Pro (12-16 GB RAM) bieten die Technologie bereits. Sie bietet unter anderem systemweite Schreibwerkzeuge, Bildgenerierung und einen verbesserten Siri-Assistenten.
Im Gegensatz zu ChatGPT arbeitet Apple Intelligence für einen besseren Datenschutz direkt im Betriebssystem. Dabei nutzt sie so oft wie möglich die Hardware des Geräts sowie eine Private Cloud für anspruchsvollere Aufgaben.
Praxistipp zur KI-Entscheidung: Wer vorrangig wegen der integrierten Apple Intelligence auf das neue iPad 12 warten möchte, verpasst im Alltag womöglich weniger als gedacht. Die kostenlosen KI-Apps von ChatGPT oder Gemini laufen auch auf dem aktuellen iPad 11 problemlos, weil sie cloud-basiert sind. Die Rechenarbeit findet auf externen Servern statt, weshalb der RAM des iPads hier egal ist. Das Dilemma dabei: Wer Geld für den Arbeitsspeicher spart, zahlt letztlich mit seinen Daten – denn im Gegensatz zu den Cloud-Riesen verarbeitet Apples eigene KI (Apple Intelligence) die Daten direkt und geschützt auf dem Gerät.
Meine Empfehlung zu mindestens 8 GB RAM (besser 12 GB RAM wie beim iPad Air M4, ca. 700 €) gebe ich vorrangig nicht wegen der Unterstützung für Apple Intelligence und damit des besseren Datenschutzes. Der Hauptgrund ist, dass das System bei intensivem Multitasking – also wenn große PDFs, digitale Schulbücher und Lern-Apps (wie GoodNotes) parallel geöffnet sind – spürbar flüssiger und reaktionsschneller läuft.
A18-Chip – oder doch der A19?
Der A18-Chip wäre für das iPad 12 der logische Schritt: Er basiert auf einem modernen 3-nm-Verfahren, das eine längere Akkulaufzeit ermöglicht. Seine Grafikeinheit (GPU) beherrscht Hardware-Raytracing und Mesh Shading (bis zu 20 % mehr Grafik-Leistung), während die verdoppelte Geschwindigkeit der Neural Engine und die höhere Speicherbandbreite (60 GB/s) für flüssige KI- und Systemprozesse sorgen.
Die neue Wendung durch den MacRumors-Leak: Am 25. September 2026 berichtete das US-Portal MacRumors, dass in Apples internem Code Hinweise aufgetaucht seien, wonach das iPad 12 sogar den A19-Chip erhalten soll. Zudem seien dort der neue N1-Netzwerkchip (für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread) sowie Apples erstes eigenes C1X-5G-Modem für die Mobilfunk-Version hinterlegt.
Warum Skepsis beim A19 weiterhin angebracht ist:
- Keine offenen Belege: MacRumors nennt keine konkreten Code-Zeilen oder Kernel-Strings, sondern beruft sich lediglich auf die Funde eines freien Mitarbeiters.
- Interne Prototypen: Apple entwickelt und testet System-Software regelmäßig für verschiedenste Testgeräte. Ein Eintrag im Code beweist lediglich, dass Apple entsprechende Prototypen ausprobiert – nicht, dass dieser Chip in Serie geht.
- Kosten & Margen: Beim 450-Euro-Tablet achtet Apple penibel auf die Chip-Kosten. Ein A18 (der 2027 in großen Mengen günstig gefertigt werden kann) ist wirtschaftlich viel naheliegender als der neuere A19.
Fazit für die Praxis: Ob Apple am Ende den A18 oder tatsächlich den A19 verbaut – der entscheidende Faktor für Schüler und Alltagsnutzer bleibt die Kombination mit 8 GB Arbeitsspeicher. Beide Chips bieten mehr als genug Rechenpower für Apple Intelligence und garantieren rund 5 Jahre zukunftssichere Nutzung.
Nachteile des iPad der 12. Generation
Nachteile des iPad 12 bleiben damit jedoch – wie schon beim iPad 11 – das spiegelnde und nicht laminierte („verklebte”) Display sowie die fehlende Unterstützung für den Apple Pencil Pro. Aufgrund der fehlenden Entspiegelung zeigt das iPad 12 mehr störende Reflexionen auf dem Bildschirm. Da das Display nicht laminiert ist, fühlt sich das Schreiben mit dem Apple Pencil nicht ganz so echt an wie auf Papier. Außerdem müssen Sie den Apple Pencil immer mit einem Kabel (statt induktiv) aufladen, was unpraktisch ist.
Die bessere Display-Alternative:
Kaufabwägung: Jetzt iPad 11 kaufen oder auf iPad 12 warten?
Wenn Sie nicht bis März 2027 warten können und das Budget bei maximal 450 € liegt, ist das aktuelle Modell die einzige Basis-Option: Mit dem iPad 11 (A16) erhalten Sie ein solides Tablet für Standard-Schulaufgaben, Surfen und Streaming. Sie müssen sich jedoch im Klaren sein, dass Sie mit den 6 GB RAM auf Apple Intelligence verzichten und Einbußen beim Multitasking in Kauf nehmen.
Einen kompletten Einblick in Benchmarks, Displayqualität und Praxis-Erfahrungen im Unterricht finden Sie in meinem detaillierten Testbericht: ➔ iPad 11 (A16) im ausführlichen Lehrer-Praxistest.
Die RAM-Abwägung vor dem Kauf
Das iPad 11 bietet mit 6 GB RAM rund 3–4 Jahre solide Nutzbarkeit. Das iPad 12 wird mit 8 GB RAM für ca. 5 Jahre zukunftssicher sein. Wer weder auf das iPad 12 warten noch beim Arbeitsspeicher Kompromisse eingehen möchte, umgeht die Speicherengpässe am besten mit dem ➔ iPad Air M4 (12 GB RAM), das mit 7 Jahren Zukunftssicherheit der aktuelle Preis-Leistungs-Sieger ist.
Beste Alternative zum Warten: iPad Air M4 (2026)
Wer nicht bis März 2027 auf das iPad 12 warten kann oder mehr Schreibkomfort wünscht, findet im iPad Air M4 die technisch zukunftssicherste Lösung. Mit 12 GB Arbeitsspeicher umgehen Sie den Speicherengpass des aktuellen Basismodells und sichern sich rund 7 Jahre Sicherheit für KI und Multitasking.
Vorteile gegenüber dem Basis-iPad:
- Display: entspiegelt & laminiert (kein hohles Klackern beim Schreiben)
- Leistung: M4-Chip & 12 GB RAM für 7 Jahre KI- und Multitasking-Zukunftssicherheit
- Zubehör: Unterstützt den druckempfindlichen Apple Pencil Pro (kabelloses Laden)
- Displaygrößen: 11 Zoll oder 13 Zoll
- Marktpreis: ab ca. 700 € | Teurer als das Standard-iPad, aber deutlich langlebiger
Ausführliche Details zum Vergleich finden Sie in meinem Beitrag iPad vs. iPad Air.
Fazit: Auf iPad 12 warten oder Alternative kaufen?
- Warten auf das iPad 12 lohnt sich, wenn Sie ein knappes Budget (ca. 450 €) haben, Apple Intelligence nutzen wollen und bis mindestens März 2027 Zeit haben.
- Das iPad 11 (A16) ist die beste Wahl, wenn Sie jetzt ein günstiges Gerät (ca. 450 €) für einfache Schulaufgaben brauchen und auf KI-Funktionen und flüssiges Multitasking verzichten können. Zukunftssicher ist es aber nur für ca. 3-4 Jahre.
- iPad Air M4 (2026) mit 12 GB RAM (ca. 700 €) ist mein Preis-Leistungs-Tipp, da es das beste Display bietet, sofort verfügbar ist und dank 12 GB RAM alle neuen Funktionen (KI, Multitasking) perfekt beherrscht und für ca. 7 Jahre extrem zukunftssicher ist. Zudem bietet es Wi-Fi 7.
Das iPad Air M3 (2025) kostet zwar ca. 70 Euro weniger, ist aber aufgrund von nur 8 statt 12 GB RAM nur für 5 statt 7 Jahre zukunftssicher. Außerdem hat es nur Wi-Fi 6E statt Wi-Fi 7. Wie sich der Aufpreis auf die einzelnen Jahre umlegt, können Sie mit meinem ➔ Nutzungsjahr-Rechner nachrechnen.
Häufige Fragen zum iPad 12
Wann kommt die iPad 12. Generation?
Das iPad der 12. Generation wird voraussichtlich erst im März 2027 mit dem A18-Chip (evtl. A19) und 8 GB RAM zum Preis von 499 € (UVP) auf den Markt kommen. Laut dem Apple-Insider Mark Gurman könnte das Gerät bereits „startklar“ sein. Die aktuelle Marktlage deutet jedoch darauf hin, dass Apple die Veröffentlichung verzögert, um das teurere iPad Air M4 (ca. 700 €) besser verkaufen zu können. Denn das iPad 12 wird vermutlich, wie das iPad Air, Apple Intelligence (KI) unterstützen. Ein früherer Release vor März 2027 gilt daher als unwahrscheinlich.
iPad 12 Preis: Wie teuer wird die 12. Generation?
Der Einstiegspreis für das iPad 12 wird vermutlich stabil bei 499 € (UVP) bleiben. Ein realistischer Marktpreis würde daher etwa 450 € entsprechen. Damit bleibt es das primäre Budget-Tablet für Freizeit und Schüler bis Klasse 8. Trotz des günstigen Preises wird es dank des A18-Chips und vermutlich 8 GB RAM erstmals Apple Intelligence (KI) unterstützen.
Kommt 2026 noch ein neues iPad (12. Generation)?
Nein, im Jahr 2026 wird kein neues Standard-iPad mehr erscheinen. Das aktuellste Einstiegs-Tablet von Apple bleibt das iPad der 11. Generation (März 2025). Das nächste iPad (12. Generation) wird erst für März 2027 erwartet. Wenn Sie 2026 ein Tablet benötigen, empfiehlt sich entweder das günstige iPad 11 (ca. 450 €) oder das zukunftssicherere iPad Air M4 (ca. 700 €).
Wird das iPad 12. Generation Apple Intelligence unterstützen?
Das iPad 12. Generation wird voraussichtlich mit dem A18-Chip (laut neueren Code-Leaks eventuell sogar dem A19) und 8 GB RAM ausgestattet sein, was die Mindestvoraussetzung für die Nutzung von Apple Intelligence (KI) ist.
iPad 12 Prozessor: A18-Chip oder doch A19?
Wirtschaftlich spricht alles für den A18-Chip: Er ist für Apple bis Frühjahr 2027 günstig in hohen Stückzahlen verfügbar, was für ein 450-Euro-Einsteiger-Tablet entscheidend ist. Obwohl Code-Funde von MacRumors auf Testläufe mit dem A19-Chip hindeuten, testet Apple intern oft Prototypen, die nicht in Serie gehen. Für die Praxis ist der Unterschied gering: Beide Prozessoren bieten zusammen mit den 8 GB RAM genügend Leistung für Apple Intelligence und flüssiges Arbeiten über mindestens 5 Jahre.
Welche Speicheroptionen wird das iPad 12 bieten?
Das iPad 12 wird voraussichtlich wie das iPad 11 mit 128 GB, 256 GB und 512 GB Speicher erhältlich sein.
Welche Bauform und Kompatibilität hat das iPad 12?
Das iPad 12 wird die gleiche Bauform wie das iPad 11 beibehalten, sodass Zubehör und Displayschutzfolien weiterhin kompatibel bleiben.
Welche Zielgruppe spricht das iPad 12 an?
Das iPad 12 richtet sich vor allem an Schüler bis Klasse 8 und alle Personen für die private Nutzung, die ein günstiges und dennoch leistungsstarkes iPad suchen.
Gibt es für das iPad 12 einen Apple Bildungsrabatt?
Für das iPad 12 gibt es aktuell keinen Apple Bildungsrabatt, da es noch nicht veröffentlicht wurde. Sobald es erscheint, wird Apple vermutlich den gewohnten Bildungsrabatt ab 479 € im Apple Store Bildung für Schüler, Studenten und Lehrer anbieten. Besonders lohnenswert ist der Kauf im Rahmen der jährlichen „Back to School“-Aktion, bei der es oft noch kostenlose Zugaben wie einen Apple Pencil gibt.
Wie schlägt sich das iPad 12 im Akkulaufzeit-Test?
Ein realer Akkulaufzeit-Test des iPad 12 ist vor dem offiziellen Release natürlich noch nicht möglich. Basierend auf den technischen Daten des A18-Chips wird das iPad 12 jedoch eine prognostizierte Akkulaufzeit von bis zu 10,5 Stunden bei aktiver Nutzung (Websurfen oder Videos schauen) bieten. Der energieeffizientere Prozessor sorgt dafür, dass die Kapazität von ca. 7.698 mAh im Schul- und Unialltag problemlos einen ganzen Tag lang durchhält.
In welchen Farben gibt es das iPad 12?
Genaue Informationen zu den Farboptionen des iPad 12 gibt es von Apple noch nicht. Die Farben Blau, Pink, Gelb und Silber sind jedoch sehr wahrscheinlich, da Apple vermutlich wieder dieselben Farben wie beim iPad 11 anbieten wird.
Kann man das iPad 12 jetzt schon irgendwo kaufen?
Wer online nach Begriffen wie „Wo kann man das iPad 12 kaufen?“ sucht, stößt aktuell nur auf Fake-Angebote. Das Tablet ist von Apple weder angekündigt noch lieferbar. Der voraussichtlich früheste Verkaufsstart ist erst im März 2027. Wenn Sie jetzt sofort ein günstiges Tablet für die Schule benötigen, sollten Sie besser zum für ca. 7 Jahre zukunftssicheren iPad Air M4 mit 12 GB RAM greifen.
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