Ein Besuch im berühmten „Auerbachs Keller“ in Leipzig Wer kennt sie nicht, die Tragödie „Faust. Erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Der Tragödie erster Teil handelt vom Wissenschaftler Heinrich Faust, der seinen Wissensdurst nicht stillen kann und Antwort auf die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhalte, sucht. Aus diesem Grund schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephisto. In einem ersten Verführungsversuch bringt er Faust zu einem Trinkgelage in „Auerbachs Keller“. Er will ihm zeigen, wie leicht es ist, zu leben und sein Leben zu genießen. An diesem Ort, an dem Mephisto Faust unter lustige und leichte Gesellschaft bringen wollte, waren wir, die Leistungskurse Deutsch der Klassen BG und WG13 am 19.01.2015, um ein anderthalbstündiges Faustseminar, geleitet vom Haushistoriker Herrn Weinkauf, gemeinsam mit unseren Lehrern, Frau Rupprich und Herrn Wächtler, durchzuführen. Wir wurden zum berühmten Fasskeller geleitet, dort zündete Herr Weinkauf eine Kerze an, um Harmonie zu schaffen und mit seinem Vortrag zu beginnen. Er erzählte von der Vorgeschichte über die tatsächliche Geschichte von „Auerbachs Keller“ bis zur heutigen Zeit, in der uns in manipulierender Werbung dieser Stoff begegnet. An den Wänden waren Bilder von der Hexenküche,von „Auerbachs Keller“ und von Gretchen, ebenso auch viele Zitate aus „Faust I“. Um 15 Uhr beendete er das Seminar vor dem berühmten Bild, auf dem Faust auf einem Fass sitzend aus dem Keller hinaus reitet und Mephisto neben ihm als Hund erscheint. Danach gab es Kaffee oder Tee und Kuchen. Nach meinem Eindruck war es ein sehr interessantes Seminar mit vielen Informationen und Bezügen zur heutigen Zeit. Die Zusammenhänge und der Inhalt wurden gut erklärt. Der Große Keller, in dem wir Kaffee und Kuchen zu uns nahmen, war sehr imposant und beeindruckend mit vielen Tischen, da es heute ein Restaurant ist, aber es war doch eine besondere und einzigartige Atmosphäre. In „Auerbachs Keller“ werden viele Führungen angeboten, die sehr interessant und informativ sein können. Es ist sehr zu empfehlen, dies sich einmal anzuhören und anzuschauen. Nur kamen wir Jugendlichen uns auch ein wenig komisch vor, als wir Kaffee und Kuchen bekamen. Zusammenfassend war dieser Besuch ein sehr lehrreicher und interessanter Ausflug, den man besuchen sollte, wenn man in einem Leistungskurs Deutsch ist, um „Faust“ zu verstehen und Abwechslung in den Unterricht zu bringen.